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Der Kurs von Ethereum (ETH) zeigt seit einiger Zeit Schwäche, doch die Entwicklungen im Hintergrund sind vielversprechend.
Immer mehr Institutionen scheinen die zweitgrößte Kryptowährung der Welt zu entdecken, und rund 60 Prozent aller tokenisierten Vermögenswerte existieren auf dem Ethereum-Netzwerk.
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Ethereum in der Flaute
Ethereum gelang es im vergangenen Monat nicht, die Marke von 2.500 US-Dollar nachhaltig zu überschreiten. Der Kurs wurde gemeinsam mit dem restlichen Kryptomarkt nach unten gezogen und pendelt seitdem rund um 2.000 US-Dollar.

Derzeit fehlt es an Momentum, dennoch bleibt das Interesse an der zweitgrößten Kryptowährung groß.
Harvard tauscht Bitcoin gegen Ethereum
Aus kürzlich bei der US-Aufsichtsbehörde eingereichten Dokumenten geht hervor, dass der Investmentfonds der Harvard-Universität im vierten Quartal 2025 rund 87 Millionen US-Dollar über den Ethereum-ETF von BlackRock in Ethereum investierte.
Auffällig ist, dass Harvard gleichzeitig seine Position im Bitcoin (BTC)-ETF um 170 Millionen Euro reduzierte – von 426 Millionen Euro auf 256 Millionen Euro. Die Universität scheint damit Bitcoin gegen Ethereum zu tauschen.
Staking-ETFs stehen bevor
Zudem werden in Kürze die ersten Ethereum-ETFs aufgelegt, die zusätzliche Erträge ausschütten. Im Ethereum-Netzwerk können ETH-Token im Rahmen des sogenannten „Staking“ gebunden werden, wodurch zusätzliche Token verdient werden.
In den neuen ETFs sollen diese Erträge an die Investoren ausgeschüttet werden. Dies könnte die Attraktivität von Ethereum-ETFs weiter steigern.
Tokenisierte Vermögenswerte
Ein dritter Lichtblick findet sich im Markt für tokenisierte Vermögenswerte. Dabei handelt es sich um Krypto-Token, die reale Vermögenswerte wie Gold und (Staats-)Anleihen repräsentieren.
Dieser Markt wächst rasant und erreicht laut Daten von rwa.xyz inzwischen ein Gesamtvolumen von 24 Milliarden Euro. Der mit Abstand größte Anteil, rund 14 Milliarden Euro, existiert auf dem Ethereum-Netzwerk.

Die Plätze zwei und drei belegen BNB Chain und Solana (SOL), die mit lediglich 1,9 Milliarden Euro beziehungsweise 1,5 Milliarden Euro deutlich zurückliegen.
Bislang scheint es daher, dass Institutionen bei tokenisierten Vermögenswerten die Dezentralisierung und Sicherheit von Ethereum der Geschwindigkeit und den niedrigen Transaktionskosten konkurrierender Netzwerke vorziehen.
250.000 US-Dollar pro Ethereum
Einige Experten wie Tom Lee vom Ethereum-Reserve-Unternehmen BitMine erwarten, dass die institutionelle Akzeptanz von Ethereum weiter zunimmt.
Seinen Schätzungen zufolge könnte der Kurs langfristig auf 250.000 US-Dollar pro Ethereum steigen – das entspricht dem 125-Fachen des aktuellen Kurses.
Ob sich diese Prognose bewahrheitet, bleibt abzuwarten. Derzeit befindet sich der Ethereum-Kurs wie der übrige Kryptomarkt weiterhin in einer Schwächephase.
Zudem weisen viele auf die Möglichkeit weiterer kurzfristiger Kursrückgänge hin. Analysten der Bank Standard Chartered prognostizierten beispielsweise, dass der Ethereum-Kurs in den kommenden Monaten auf 1.400 US-Dollar zurückfallen könnte.
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