Foto: Rokas Tenys/Shutterstock
Ethereum (ETH) zeigt sich von seiner starken Seite. Ein hohes Handelsvolumen und ein Kurs, der sich hartnäckig über der 2.500-Euro-Marke hält: Das Sentiment rund um Ethereum beginnt sich spürbar zu drehen.
Während Bitcoin (BTC) in den vergangenen Monaten kaum Bewegung zeigte, richtet sich der Blick vieler Trader nun auf Ethereum – mit der Frage: Steht Ethereum am Beginn einer Phase, in der es Bitcoin endlich übertrifft?
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2026 – das Jahr von Ethereum?
Historische Muster, technische Signale und eine anziehende ETH/BTC-Ratio nähren die Vermutung, dass 2026 das Jahr von Ethereum werden könnte. In den vergangenen Tagen zeigt Ethereum deutlich Stärke.
Der Kurs handelt über 2.800 Euro und konnte zu Jahresbeginn fünf Tage in Folge Gewinne verbuchen. Im Vergleich zum Jahreswechsel liegt der Preis rund fünf Prozent höher, während das Handelsvolumen zuletzt über 15 Milliarden Euro kletterte – ein klarer Hinweis auf neues Anlegerinteresse.
Gleichzeitig steht Ethereum vor einer wichtigen Hürde: dem Bereich zwischen 2.800 und 3.000 Euro, den viele Marktteilnehmer als signifikanten Widerstand betrachten. Die Frage ist nun, ob ein Ausbruch gelingt – und was das für das Verhältnis zu Bitcoin bedeuten würde.
Der größere Kontext
Ein wichtiger Hinweis ergibt sich aus dem langfristigen ETH/BTC-Chart. Analyst Sykodelic veröffentlichte eine Langzeitgrafik, die die Entwicklung der Ethereum/Bitcoin-Ratio über mehrere Marktzyklen hinweg – von 2016 bis 2026 – zeigt.
In früheren Bullenmärkten begann Ethereum oft bereits vor dem Start der Altcoin-Rallyes, Bitcoin zu übertreffen. Diese Phasen zeigten sich in Form von Ausbrüchen in der ETH/BTC-Ratio, gefolgt von längeren Zeiträumen, in denen Ethereum strukturell besser performte als Bitcoin.
Laut Sykodelic könnte Ethereum nun erneut am Anfang einer solchen Phase stehen. Die Ratio liegt derzeit bei etwa 0,034 und hat kürzlich eine langfristige Trendlinie nach oben durchbrochen. Historisch gesehen performt Ethereum besonders stark in Phasen mit wachsender Marktliquidität.
Bemerkenswert ist, dass diese breite Liquiditätswelle in diesem Zyklus bisher nur begrenzt sichtbar war – was darauf hindeuten könnte, dass weiteres Aufholpotenzial gegenüber Bitcoin im Laufe des Jahres besteht.
Auch charttechnisch gut aufgestellt
Technisch steht Ethereum ebenfalls an einem spannenden Punkt. Analyst Ali Martinez verweist auf ein symmetrisches Dreieck im Tageschart. Seit Dezember bildet der Kurs tiefere Hochs und höhere Tiefs – ein Zeichen für eine Konsolidierungsphase. Ethereum nähert sich nun dem Scheitelpunkt dieser Formation.
Martinez zufolge könnte ein Ausbruch aus dem Muster eine Kursbewegung von etwa 30 Prozent zur Folge haben – sowohl nach oben als auch nach unten.
Insgesamt sprechen sowohl historische Muster als auch die aktuelle technische Struktur dafür, dass Ethereum eine echte Chance hat, Bitcoin im Jahr 2026 zu übertreffen.
Dennoch ist Vorsicht geboten: Ohne breite Marktliquidität und angesichts der Tatsache, dass Bitcoin oft zuerst von makroökonomischen Impulsen profitiert, ist eine dominierende Ethereum-Performance keineswegs sicher.
Die Signale deuten jedoch darauf hin, dass sich Ethereum in einer vielversprechenden Phase befindet.
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