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2025 war ein Jahr mit Höhen und Tiefen für Ethereum ETH). Der Kurs verlor fast zehn Prozent und blieb damit hinter den Erwartungen vieler Anleger zurück. Doch unter Analysten wächst die Überzeugung, dass gerade diese Ruhe täuschen könnte.
Hinter den Kulissen entwickelt sich das Ethereum-Netzwerk rasant weiter – und genau das könnte 2026 zu einer unerwarteten Beschleunigung führen.
Kevin Rusher, Gründer von RAAC, sagte im Gespräch mit BeInCrypto, dass der Fokus zu stark auf den täglichen Kursbewegungen liege. Wer das größere Bild betrachte, erkenne laut ihm einen klaren Trend.
Institutionelle Anleger bauen ihre Ethereum-Positionen stetig aus – vor allem über Anwendungen, die nichts mit Spekulation zu tun haben.
Große Akteure setzen auf Ethereum
Institutionelle Investoren betrachten Ethereum zunehmend als Fundament für ihre digitalen Finanzprodukte. Das spiegelt sich in den Kapitalflüssen wider. Während die Zuflüsse in Bitcoin (BTC) im Vergleich zu 2024 rückläufig waren, haben sich die Ethereum-Zuflüsse verdoppelt. Für Rusher ist das ein deutliches Signal:
„Kapital erzählt oft mehr als Sentiment.“
Ein großer Teil dieses Wachstums kommt aus dem Bereich der Stablecoins. Laut Daten von DefiLlama zirkulieren mittlerweile über 50 Milliarden Euro an Stablecoins im Ethereum-Netzwerk – das entspricht etwa 60 % des gesamten Marktes. Andere Kryptonetzwerke spielen in diesem Bereich bislang nur eine untergeordnete Rolle.
Digitalisierung als stiller Wachstumstreiber
Mindestens genauso wichtig ist der Aufstieg der Tokenisierung. Traditionelle Vermögenswerte wie Anleihen oder Gold werden zunehmend auf Blockchain-Netzwerken abgebildet, um sie digital handelbar zu machen.
Ethereum ist laut rwa.xyz das mit Abstand meistgenutzte Netzwerk in diesem Bereich. Insgesamt sind rund 10,5 Milliarden Euro an digitalen Assets auf der Plattform vertreten – während die nächstgrößeren Konkurrenten nur auf einige Milliarden kommen.
Besonders auffällig ist das Wachstum bei digitalisiertem Gold. Der Markt stieg innerhalb eines Jahres von 1 Milliarde auf über 4 Milliarden Euro. Für Rusher kein Zufall – Institutionen suchen nach effizienten, liquiden Alternativen zu klassischen Märkten und landen dabei immer häufiger bei Ethereum.
Ein Blick auf den Ethereum-Kurs
Rusher ist mit seiner Einschätzung nicht allein. Auch Tom Lee, Vorsitzender von BitMine, sieht Potenzial für eine starke Aufholbewegung. Er sprach von einem möglichen Kursziel zwischen 6.000 und 8.000 Euro, vorausgesetzt die aktuellen Trends setzen sich fort.
Ob 2026 tatsächlich das Jahr des Durchbruchs für Ethereum wird, bleibt abzuwarten. Doch eine Sache scheint sicher: Unter der scheinbaren Kursruhe festigt Ethereum schrittweise seine Rolle als zentrales Element im digitalen Finanzsystem.
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