Gino Presti Gino Presti
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Wo bleibt „Uptober“? Das hängt für Bitcoin hiervon ab

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Bitcoin unter Druck: JPMorgan sieht 2026 keine Zinssenkung

Foto: santima.studio/Shutterstock

Historisch gesehen ist der Oktober einer der stärksten Monate für Krypto, aber dieses Jahr sehen wir davon wenig. Von einem „Uptober“ scheint es dieses Jahr keine Rede zu sein. Durch die Crashs vom 11. und 17. Oktober sackten fast alle Coins einschließlich Bitcoin weit ab und bislang ist eine überzeugende Erholung, geschweige denn Wachstum, ausgeblieben. Dennoch bedeutet dies nicht, dass dieser Oktober verloren ist. Die folgenden drei Faktoren könnten für Bitcoin aus dem Oktober doch noch einen „Uptober“ machen.

„Nicht ob, sondern wann“ – Analyst sicher: Bitcoin fällt weiter
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Institutionelles Vertrauen in Bitcoin wächst

Gleichzeitig zeigen institutionelle Anleger, dass sie Vertrauen in die digitale Münze haben. Spot-Bitcoin-Exchange-Traded Funds (ETFs) erhielten in den ersten zwei Wochen des Oktobers 4,29 Milliarden Euro an Nettozuflüssen. Weltweit haben Unternehmen mittlerweile für 100 Milliarden Euro an Bitcoin in ihren Bilanzen, ein Anstieg von 28 Prozent in einem Quartal.

Im dritten Quartal kamen 48 neue Unternehmen hinzu, die Bitcoin zu ihren Portfolios hinzufügen. Dies zeigt, dass die institutionelle Adoption von Krypto weiterhin wächst. Anhaltende institutionelle Interesse kann dem Kurs von BTC wieder Rückenwind geben.

Fed-Zinssenkungen

Ein wichtiges Thema für Bitcoin in diesem Monat ist die Politik der amerikanischen Federal Reserve (Fed). Laut dem CME FedWatch-Tool liegt die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung um 25 Basispunkte mittlerweile bei 96,7 Prozent. Niedrigere Zinsen sorgen meist für mehr Liquidität im Markt, günstigere Kredite und eine größere Bereitschaft, in risikoreichere Assets zu investieren, darunter Kryptowährungen wie Bitcoin.

Die Fed senkte im September die Zinsen bereits um 25 Basispunkte. Der Kryptomarkt kam dadurch begrenzt in Bewegung. Obwohl ein kleiner Anstieg erwartet wurde, wurde auch berücksichtigt, dass 25 Basispunkte zu wenig sein könnten für einen überzeugenden Anstieg. Eine weitere Senkung könnte jedoch durchaus Auswirkungen auf Krypto haben.

Am Dienstag gab Jerome Powell, Vorsitzender der Fed, bekannt, dass er den aktuellen Zinskurs nicht anpassen wollte. Es wird jedoch erwartet, dass diese in naher Zukunft dennoch kommen wird.

Drei Signale deuten auf plötzlichen Bitcoin-Short Squeeze hin
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Börsenkorrelation des Bitcoin-Kurses

Der aktuelle schwache Moment von Bitcoin hängt auch mit der Performance amerikanischer Aktien zusammen. Analyst Jesse Colombo stellt fest, dass Bitcoin mit einer Korrelation von 92 Prozent zur Nasdaq eigentlich ein „Leveraged Play“ auf Tech-Aktien ist.

Letzte Woche sah der Markt scharfe Verluste: der S&P 500, Dow Jones und Nasdaq gingen hart nach unten, was Bitcoin sofort mit nach unten zog. Der Verkaufsdruck kam teilweise durch zunehmende Spannungen zwischen den USA und China.

Dennoch gibt es auch Grund für Optimismus. Märkte stabilisieren sich langsam und amerikanische Aktien beginnen sich zu erholen. Laut Jurrien Timmer von Fidelity ähnelt die aktuelle Korrektur der „Super-Bull“-Phase aus den späten 90er Jahren: scharfe aber temporäre Rückgänge gefolgt von neuen Anstiegen bei spekulativen Assets. Möglicherweise werden wir im Endspurt des Oktobers also doch noch einen „Uptober“ sehen, aber es wird spannend.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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