Foto: Zakharchuk/Shutterstock
Die Verkaufsseite ist erschöpft, meint der bekannte Analyst Willy Woo – doch es wird noch eine Weile dauern, bis sich der Markt wirklich erholt. Zunächst erwartet er eine Phase seitwärts gerichteter Kursbewegungen, mit einem möglichen weiteren Rückgang zur tatsächlichen Preisuntergrenze.
Erst später im Jahr sieht er die Chance auf eine neue, ernsthafte Rally.
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Verkaufsseite erschöpft
„Die abwärtsgerichtete Verkaufswelle der Anleger scheint erschöpft zu sein“, schreibt Willy Woo in seiner neuesten Analyse.
Er gilt als einer der prominenteren Krypto-Analysten. Laut Woo ist es wahrscheinlich, dass nun eine Phase seitwärts gerichteter Kursentwicklung folgt:
„Das gibt dem Preis Luft, um seitwärts zu konsolidieren.“
Dies könne laut Woo „vielleicht einen Monat“ dauern. Während dieser Phase könnte der Kurs seiner Einschätzung nach noch einmal in die Mitte der Spanne zwischen 70.000 und 80.000 US-Dollar steigen, doch dieser Anstieg werde scheitern:
„Das liegt daran, dass das breitere Marktsentiment stark bearish (negativ) ist, mit sich verschlechternder Liquidität sowohl auf den Spot- als auch auf den Futures-Märkten. Ich habe Bitcoin noch nie steigen sehen, wenn beide Liquiditätsquellen bearish sind.“
Wendepunkt: Wo liegt der Boden?
Zunächst müsse sich der Markt beruhigen, so Woo. Einen Wendepunkt erwartet er erst im vierten Quartal dieses Jahres oder möglicherweise im ersten Quartal 2027.
In der Zwischenzeit werde der Kurs einen Boden finden. Laut Woo besteht eine realistische Chance, dass der Bitcoin (BTC)-Kurs zuvor noch weiter fällt:
„45.000 US-Dollar wären ein typischer Bärenmarkt-Boden.“
This bearish sell down by investors seems to have exhausted, which gives price a repreive to consolidate sideways for maybe a month, even a rebound to mid 70s, which would likely to be rejected.
This is because the broader regime is heavily bearish with both spot and futures… pic.twitter.com/MAUlmBJtbE
— Willy Woo (@willywoo) February 27, 2026
Breitere wirtschaftliche Entwicklungen
Dennoch lässt er sich ein Hintertürchen offen und betont, dass der Boden auch deutlich tiefer liegen könnte. Dies hänge von den allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklungen ab.
Laut Woo befindet sich die Weltwirtschaft seit 2009 in einem Bullenmarkt, und der Bitcoin-Kurs habe sich stets in diesem Kontext entwickelt. Sollte sich das ändern, könnten die Auswirkungen erheblich sein:
„Wenn das globale makroökonomische Umfeld kollabiert, dann sind 30.000 US-Dollar das Backup-Unterstützungsniveau und 16.000 US-Dollar die letzte Verteidigungslinie, um den Bullenmarkt von Bitcoin aufrechtzuerhalten.“
Auch andere Analysten sind der Ansicht, dass der schlimmste Schmerz vorbei ist, warnen jedoch vor einer längeren Phase der Abkühlung und Konsolidierung.
Gleichzeitig gibt es Experten wie Tom Lee, die erwarten, dass der Markt bald wieder anzieht. Ein wichtiger Treiber dafür könnten neue Zinssenkungen sein.
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