Gino Presti Gino Presti
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Warum steigende 10-Jahres-Zinsen Bitcoin bedrohen

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Neue Iran-Eskalation: USA erwägen Truppen – Bitcoin unter Druck

Foto: Arsenii Palivoda / Shutterstock.com

Die amerikanischen 10-Jahres-Zinsen steigen erneut. Das scheint auf den ersten Blick vor allem für Anleihe-Anleger relevant zu sein, aber es ist auch wichtige Neuigkeit für den Kryptomarkt. Steigende Langfristzinsen stellen eine ernsthafte Bedrohung für den Bitcoin-Kurs dar.

Der Grund ist einfach: Höhere Zinsen verschärfen die finanziellen Bedingungen. Sobald Geld teurer wird, nimmt die wirtschaftliche Aktivität in der Regel ab. Das wirkt sich letztlich auch auf die Risikobereitschaft der Anleger aus.

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Öl und Krieg treiben Zinsen nach oben

Der aktuelle Anstieg der 10-Jahres-Zinsen hängt mit neuer Unsicherheit rund um den Krieg mit dem Iran zusammen. Die Ölpreise erholten sich wieder, nachdem Hoffnungen auf Diplomatie schnell verflogen. Dadurch befürchtet der Markt erneut höhere Inflation und weniger Spielraum für Zentralbanken, die Zinsen zu senken.

Für Anleihemärkte bedeutet das höhere Yields. Für Bitcoin (BTC) bedeutet es vor allem, dass das makroökonomische Umfeld schwieriger wird.

Warum ist das schlecht für Bitcoin?

Die Auswirkungen auf den Bitcoin-Kurs verlaufen grob in vier Schritten:

  1. Höhere Langfristzinsen machen Kredite teurer. Unternehmen und Verbraucher sehen sich mit höheren Finanzierungskosten konfrontiert. Das bremst Investitionen, Konsum und Wirtschaftswachstum.
  2. Schwächeres Wachstum drückt das Sentiment. Wenn die Wirtschaft verlangsamt, werden Anleger vorsichtiger. Sie wollen dann weniger Engagement in volatilen Anlagen.
  3. Die Risikobereitschaft nimmt ab. In einem solchen Umfeld verschiebt sich Kapital häufig weg von Aktien, Krypto und anderen Risikoanlagen. Bargeld und Anleihen werden vergleichsweise attraktiver.
  4. Bitcoin gerät unter Druck. Bitcoin profitiert in der Regel von reichlicher Liquidität und Optimismus. Steigende 10-Jahres-Zinsen bewirken genau das Gegenteil: Sie entziehen dem Markt Sauerstoff.
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Konkurrenz durch Anleihen

Es spielt noch etwas eine Rolle. Wenn die amerikanischen 10-Jahres-Zinsen steigen, erhalten Anleger auch eine höhere relative Rendite auf sichere Staatsanleihen. Dadurch steigt die Hürde, Geld in Bitcoin zu investieren, das weder einen Kupon noch einen festen Cashflow bietet.

Gerade große institutionelle Akteure betrachten diese Abwägung kontinuierlich. Die steigenden 10-Jahres-Zinsen sind also kein bloßes technisches Detail aus dem Anleihenmarkt. Sie sind ein Signal dafür, dass sich die finanziellen Bedingungen verschärfen und die wirtschaftliche Aktivität unter Druck geraten kann.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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