Foto: Yalcin Sonat (Shutterstock)
Die Kryptomärkte geraten erneut unter Druck. Bitcoin (BTC) notiert aktuell bei rund 88.600 US-Dollar, während der Fear & Greed Index auf nur noch 25 Punkte gefallen ist – ein klares Signal für „Extreme Angst“. Die allgemeine Unsicherheit ist deutlich spürbar.
Interessanterweise zeigt sich dieses Bild nicht in allen Anlageklassen: Gold und Silber erreichen neue Allzeithochs und profitieren klar von der Suche nach sicheren Häfen. Diese Entwicklung unterstreicht die Risikoscheu vieler Anleger in Zeiten geopolitischer Spannungen.
BREAKING: Gold extends gains to a record $4,850/oz, now up +$260 in 48 hours.
We are all witnessing history right now. pic.twitter.com/wMkRFkEqrU
— The Kobeissi Letter (@KobeissiLetter) January 21, 2026
Ein weiterer Unsicherheitsfaktor ist das Weltwirtschaftsforum in Davos, das inmitten zunehmender politischer Spannungen – unter anderem zwischen den USA, Europa und China – stattfindet.
Auch mögliche Auswirkungen der jüngsten Aussagen rund um Donald Trump und Grönland werden an den Märkten aufmerksam verfolgt.
ETF-Abflüsse verstärken den Verkaufsdruck
Auch auf dem ETF-Markt zeigt sich die Nervosität deutlich. Allein am 20. Januar wurden rund 479 Millionen US-Dollar aus Bitcoin -ETFs abgezogen, bei Ethereum (ETH)-ETFs belief sich die Nettoabflusssumme auf 230 Millionen Dollar.
Diese Kapitalbewegungen deuten auf einen deutlichen Rückzug institutioneller Investoren hin – ein Umstand, der den Verkaufsdruck zusätzlich verstärkt. Parallel verzeichnen auch traditionelle Märkte wie der Nasdaq rückläufige Tendenzen.
Konsolidierung statt Einbruch – bislang
Trotz der angespannten Lage bleibt der Bitcoin-Kurs bislang über wichtigen Unterstützungszonen im Bereich von 85.000–87.000 USD. Laut Marktdaten hat sich dort eine hohe Liquidität aufgebaut, die aktuell als potenzielle Auffanglinie fungiert.
Seit dem 21. November wurde kein neues Tief markiert – ein Hinweis darauf, dass sich der Markt in einer Konsolidierungsphase befindet.
Kurzfristig bestehen dennoch Risiken: Über dem aktuellen Kursniveau wurden Short-Positionen in Milliardenhöhe aufgebaut. Allein bei 96.000 USD lagern über 10 Milliarden US-Dollar an offenen Short-Positionen. Ein Ausbruch in diese Zone könnte kurzfristig einen Short Squeeze auslösen.
Kein Absturz – aber erhöhte Vorsicht geboten
Solange Bitcoin nicht unter die Marke von 75.000 USD fällt, bleibt der langfristige Aufwärtstrend technisch intakt. Weder der Tages- noch der Wochenchart weisen bislang tiefere Tiefs auf. Dennoch sollten Anleger aufmerksam bleiben.
Eine erneute Abweisung an bestehenden Widerständen könnte den Kurs erneut belasten.
Der Markt folgt aktuell weitgehend den klassischen Chartstrukturen mit Unterstützung und Widerstand. Auffällige Bewegungen – ob nach oben oder unten – sind in vielen Fällen technisch nachvollziehbar und keineswegs zwingend Anzeichen für Marktmanipulation.
Trotz dominierender Angst bleibt der Markt strukturell intakt. Bitcoin zeigt bislang keine technischen Anzeichen eines nachhaltigen Abwärtstrends.
Wer sich auf saubere Chartanalyse verlässt und kurzfristige Emotionen ausblendet, findet in der aktuellen Phase Orientierung – und möglicherweise Einstiegschancen.
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