Amal Bell Amal Bell
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The Economist: Bitcoin ist nicht mehr „cool“

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The Economist: Bitcoin ist nicht mehr „cool“

Foto: Jeff Whyte (Shutterstock)

Der Gesamtwert des Kryptomarktes ist um fast 2 Billionen US-Dollar gesunken, und Bitcoin (BTC) liegt etwa 45 Prozent unter seinem Niveau vom Oktober.

Laut einem Video von The Economist liegt das an einer Mischung aus enttäuschenden Investmentfonds, riskanten Krediten und daran, dass Investoren ihre Aufmerksamkeit auf neue Technologien verlagern. Außerdem habe Krypto laut dem Magazin sein „cooles“ Image verloren.

Kurz zusammengefasst

  • Der Kryptomarkt ist fast 2 Billionen US-Dollar weniger wert; Bitcoin fiel seit Oktober um 45 %.
  • Neue Bitcoin-Fonds (ETFs) sollten frisches Kapital anziehen, doch Investoren ziehen stattdessen Milliarden ab.
  • Laut The Economist ist Krypto nicht mehr „cool“: Die Aufmerksamkeit hat sich auf künstliche Intelligenz (KI) verlagert.
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Krypto fällt, Tech-Aktien nicht

Laut The Economist ist der Rückgang im Kryptomarkt bemerkenswert, weil sich der Aktienmarkt weiterhin gut entwickelt. Die meisten Technologieaktien liegen noch immer nahe ihren Rekordständen.

Das war beim Crash 2022 anders. Damals fiel der gesamte Tech-Sektor gemeinsam mit dem Kryptomarkt. Jetzt scheint die Kryptobranche eher allein unter Druck zu stehen.

Enttäuschende Fonds und riskante Kredite

Eine wichtige Ursache sind laut The Economist die neuen Bitcoin-Fonds (ETFs). Sie wurden Anfang 2024 eingeführt, um es einem breiteren Publikum zu erleichtern, in Bitcoin zu investieren.

Doch statt frischem Kapital ziehen Investoren nun Milliarden aus den Fonds ab. Diese Verkäufe haben den Kurs in den vergangenen Monaten gedrückt.

Auch riskante Kredite spielten eine große Rolle. Der Betrag, der geliehen wurde, um in Krypto zu investieren, hatte sich innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt. Als die Kurse zu fallen begannen, mussten viele Investoren ihre Positionen zwangsweise verkaufen.

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Der „Hype“ ist zu KI gewandert

Laut The Economist hat Krypto nicht nur ein finanzielles Problem, sondern auch ein Imageproblem. Das „coole“, rebellische Image ist größtenteils verschwunden. Die Aufmerksamkeit der Investoren hat sich von Krypto hin zu künstlicher Intelligenz (KI) verlagert.

Ein gutes Beispiel ist das Unternehmen Cango. Früher war es ein Bitcoin-Miner, doch inzwischen hat das Unternehmen seine Strategie komplett geändert. Heute liefert es Infrastruktur für KI.

Für einen Markt wie Krypto, der stark von Aufmerksamkeit und Vertrauen lebt, ist der Verlust solcher Unternehmen laut The Economist ein deutlicher Imageschaden.

Große Investoren bleiben vorsichtig

Obwohl Krypto immer bekannter wird, bleiben die meisten großen institutionellen Investoren vorsichtig. The Economist verweist auf eine Umfrage der Bank of America, aus der hervorgeht, dass die überwältigende Mehrheit der Fondsmanager kein Geld in Krypto investiert hat.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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