Foto: PJ McDonnell / Shutterstock
In den Fluren hört man oft, dass Strategy, das Unternehmen von Michael Saylor, seine Bitcoins (BTC) verkaufen müsse, wenn der Kurs von Bitcoin weiter fällt.
Besonders jetzt, da Gerüchte über eine mögliche Entfernung der Aktie Strategy aus dem MSCI-Aktienindex aufkommen. Am 15. Januar 2026 wird die Entscheidung von MSCI darüber bekannt gegeben.
Der Investmentchef von Bitwise, Matt Hougan, räumt endgültig mit diesem Märchen vom erzwungenen Verkauf auf.
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„Strategy muss überhaupt keine Bitcoins verkaufen“
Selbst wenn die Aktie von Strategy noch so stark fällt – das Unternehmen muss bis 2027 keine Bitcoin verkaufen. Das erklärt Matt Hougan von Bitwise in einem Artikel auf ihrer Website.
Strategy verfügt über 1,4 Milliarden US-Dollar an Bargeld. Es hat keine Schulden, die bis 2027 zurückgezahlt werden müssen.
Der Bitcoin-Kurs liegt derzeit immer noch über dem durchschnittlichen Einkaufspreis dieser Coins.
Deshalb wird Strategy nicht gezwungen sein, Bitcoin zu verkaufen, und diejenigen, die etwas anderes behaupten, liegen schlicht falsch, so Hougan.
Wenn der Wert aller MSTR-(Strategy)-Aktien unter den inneren Wert fällt (den Wert der Vermögenswerte von Strategy), müssen sie also noch lange nicht verkaufen.
Angst und Panik schüren
Es herrscht Angst am Markt, dass Strategy all seine Bitcoin verkaufen müsse. Zudem wird FUD (fear, uncertainty, doubt) verbreitet, um Zweifel zu säen.
Sollte Strategy tatsächlich alle Bitcoin verkaufen müssen, wäre das laut Hougan sehr schlecht für den Markt. Der Betrag, den Strategy besitzt, entspricht zwei Jahren an Bitcoin-ETF-Zuflüssen.
Doch er sieht keinen einzigen Grund, warum dies geschehen sollte – zumindest bis 2027. Diese Ängste wurden allerdings durch Phong Le, einen Direktor von Strategy, genährt.
Er sagte, dass sein Unternehmen im äußersten Notfall einen Teil seiner Bitcoin verkaufen könnte, wenn der Marktwert von Strategy unter den Wert des Bitcoin-Bestands fallen würde.
Le erklärte dazu, dass es gerechtfertigt wäre, einige Bitcoin zu verkaufen, falls dies geschähe und die Finanzierungsmöglichkeiten versiegen würden – um die Bitcoin-Rendite pro Aktie zu schützen.
In einer Reaktion auf X stellte Hougan klar: Strategy wird keine Bitcoin verkaufen.
„Entspannt euch und konzentriert euch auf die grünen Zahlen“
Hougan ruft zur Ruhe auf. Der Bitcoin-Kurs liegt 24 Prozent über dem Einkaufspreis für Strategy.
Das Unternehmen hat Verpflichtungen von 800 Millionen US-Dollar pro Jahr und verfügt über 1,4 Milliarden US-Dollar Bargeld – genug für mehr als anderthalb Jahre.
Wenn Strategy aus dem MSCI entfernt wird, hat das historisch gesehen wenig Einfluss auf den Kurs.
Als die MSTR-Aktie im vergangenen Jahr in den NASDAQ 100 aufgenommen wurde, mussten Fonds, die diesen Index verfolgen, 2,1 Milliarden US-Dollar in MSTR investieren.
Der Kurs bewegte sich kaum – und wahrscheinlich wird es umgekehrt genauso sein.
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