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Krypto-Betrug: Frau verliert 70.000 Euro durch Fake-Broker

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Krypto-Betrug: Frau verliert 70.000 Euro durch Fake-Broker

Foto: Tony Stock/Shutterstock

Eine Frau aus dem Landkreis Rostock ist Opfer eines Anlagebetrugs mit Kryptowährungen geworden und hat dabei mindestens 70.000 Euro verloren. Die 66-Jährige wollte ihr Vermögen gewinnbringend investieren und geriet dabei an einen vermeintlichen Online-Broker. Der Fall zeigt, wie professionell Betrüger inzwischen vorgehen – und welche Risiken gerade für Einsteiger bestehen.

Nach Angaben der Polizei kam der Kontakt bereits im August 2024 zustande. Die Frau wurde dazu gebracht, Geld auf eine angebliche Handelsplattform für Kryptowährungen zu überweisen. Nach einer ersten Einzahlung folgten weitere – immer mit dem Versprechen, die Rendite deutlich zu steigern.

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Typisches Muster bei Krypto-Betrug

Der Fall aus Rostock entspricht einem bekannten Schema. Betrüger geben sich als seriöse Broker aus und präsentieren ihren Opfern zunächst scheinbar hohe Gewinne auf einer Plattform. Diese Gewinne existieren jedoch nur virtuell.

Anleger werden anschließend gezielt dazu gedrängt, immer höhere Summen nachzuschießen. Oft geschieht das unter dem Vorwand, noch bessere Renditen zu erzielen oder angebliche Gebühren zu begleichen. Sobald Betroffene ihr Geld auszahlen lassen wollen, treten Probleme auf – oder der Kontakt bricht vollständig ab.

Auch in diesem Fall konnte die Frau ihre angeblichen Gewinne nicht abheben. Der Kundenservice war plötzlich nicht mehr erreichbar, woraufhin sie misstrauisch wurde und Anzeige erstattete.

Solche Fälle häufen sich: Erst kürzlich berichteten wir über einen 66-Jährigen aus Thüringen, der durch einen ähnlichen Krypto-Betrug eine sechsstellige Summe verlor, nachdem er einem Unbekannten Zugriff auf sein Online-Banking gewährt hatte.

Polizei warnt vor unseriösen Plattformen

Die Polizei rät zur Vorsicht bei Online-Investments, insbesondere im Bereich Kryptowährungen. Nicht jede Plattform ist seriös, auch wenn sie professionell wirkt. Fehlende Regulierung, kein nachvollziehbares Impressum oder ungewöhnlich hohe Renditeversprechen sind typische Warnsignale.

Wichtig ist: Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) sind nicht grundsätzlich betrugsanfällig – das Risiko entsteht vor allem durch unseriöse Anbieter. Wer investieren möchte, sollte daher nur bekannte und regulierte Plattformen nutzen und sich vorab gründlich informieren.

Der Fall aus Mecklenburg-Vorpommern zeigt, wie schnell aus einer vermeintlichen Investition ein hoher finanzieller Schaden werden kann. Gerade Einsteiger sollten sich der Risiken bewusst sein und bei ungewöhnlichen Angeboten besonders vorsichtig reagieren.

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Über den Autor:
Jan-Eric Stehr

Jan-Eric Stehr ist seit August 2023 Chief Editor bei Crypto Insiders. Davor übersetzte und lokalisierte er die Website ins Deutsche. Mit seinem Ingenieursabschluss (B.Sc.) in Prozessmanagement/Maschinenbau und beruflicher Erfahrung im Consulting, unterstützt er Unternehmen beim Einstieg in den deutschen Markt. Seine Leidenschaft für Kryptowährungen fand er 2020, als er in sie investierte, und durch seine freiberufliche Tätigkeit vertiefte er sich weiter in dieses Thema.

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