Gino Presti Gino Presti
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Saylor: „Erst wenn Bitcoin 8 Millionen € erreicht, steigt dein Berater ein“

Bitcoin-BTC
„Bitcoin‑Crash ist eine einzigartige zweite Chance“

Foto: Gorodenkoff / Shutterstock

Michael Saylor, eine der bekanntesten Figuren im Kryptosektor und Mitgründer von Strategy (ehemals MicroStrategy), hat erneut eine auffällige Aussage über Bitcoin gemacht. Laut ihm wird ein Bitcoin in Zukunft 8 Millionen Dollar wert sein, „bevor dein Finanzberater sagt, dass es eine gute Idee ist, Bitcoin zu kaufen“. Es ist wieder eine gewagte Vorhersage, aber dahinter steckt eine klare Botschaft. Diese bezieht sich nämlich auf die langsame Adoption von Bitcoin unter professionellen Vermögensverwaltern.

Aus neuen Daten von Tephra Digital geht hervor, dass viele Vermögensplattformen immer noch zurückhaltend beim Kauf der Bitcoin-ETFs sind. Nur 38 Prozent des verwalteten Vermögens in den Vereinigten Staaten bieten vollständigen Zugang zu diesen Fonds. Bekannte Namen wie Charles Schwab, Fidelity und Wells Fargo bieten ihren Kunden vollständigen Zugang, zusammen sind diese Banken für etwa 19 Billionen Dollar an Geld verantwortlich.

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Viele Banken noch nicht Bitcoin ausgesetzt

Banken wie Vanguard, Edward Jones und Citi Bank blockieren noch immer jede Form von Bitcoin-Exposition. Das bedeutet, dass gut 10 Billionen Dollar an FIAT-Geld Bitcoin noch völlig außen vor lassen. Weitere 20,9 Billionen befinden sich bei Plattformen mit Einschränkungen, beispielsweise durch Limits auf den Prozentsatz von Bitcoin oder Beschränkungen auf den Kundentyp, der investieren darf.

Michael Saylor teilte die Grafik von Tephra Digital auf X und schrieb dazu: „Bis dein Finanzberater sagt, dass es in Ordnung ist, Bitcoin zu kaufen, kostet es 1 Million Dollar.“ „Wenn sie sagen, dass es eine gute Idee ist, wird es 10 Millionen Dollar pro Bitcoin.“ Der Hintergedanke ist, dass wenn Finanzberater und Vermögensverwalter endlich grünes Licht geben, der Preis bereits so stark gestiegen ist, dass der größte Teil des Gewinns schon gemacht wurde. Mit anderen Worten gibt er an, dass Warten keine Option ist, sondern Menschen selbst aktiv werden müssen.

Institutioneller Kryptodurchbruch steht noch aus

Laut Tephra Digital könnte eine bescheidene Zuweisung von nur einem Prozent auf den Plattformen, die jetzt Beschränkungen für Bitcoin auferlegen, bereits für einen Zufluss zu den Bitcoin-ETFs von 312 Milliarden Dollar sorgen. Bei fünf Prozent wären das sogar 1,56 Billionen Dollar. Dies während die Marktkapitalisierung von Bitcoin derzeit 1,9 Billionen Dollar beträgt.

Bitcoin wird von vielen traditionellen Investoren immer noch als riskante Anlage angesehen. Dennoch scheint sich hier immer mehr zu ändern. Laut Saylor ist es nur eine Frage der Zeit, bis mehr Parteien nachgeben und sich an eine Investition in Bitcoin wagen. Laut Saylor wird das erst passieren, wenn der Kurs schon weit über den aktuellen Niveaus liegt. Daher ist seine Botschaft klar: Menschen müssen selbst aktiv werden.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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