XRP-Sentiment dreht: Vom großen Sieg zur Schwäche

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Aktualisiert am 13. Aug. 2025, 05:34

Der XRP (XRP)-Kurs bekam diese Woche einen deutlichen Dämpfer. Während die Coin zuletzt vom positiven Sentiment rund um das abgeschlossene Verfahren zwischen Ripple und der SEC profitierte, dreht das Momentum nun. Analyst Michaël van de Poppe sieht klare Signale für weitere Rückgänge.

Ihm zufolge war das Preisniveau um 3,40 US-Dollar eine wichtige Unterstützung. Als XRP darunter fiel, ging es schnell abwärts. Auch wenn der Kurs den Bereich um 2,50 US-Dollar nicht vollständig erreichte, zeigt das laut Van de Poppe, wie rasant Korrekturen im Kryptomarkt ablaufen.

Technische Signale deuten auf XRP-Schwäche hin

In seinem Beitrag auf X betont Van de Poppe, dass XRP an einem wichtigen Widerstand abgewiesen wurde. In der Technischen Analyse heißt das oft, dass Verkäufer die Oberhand gewinnen. Es ist wahrscheinlich, dass der Kurs in der kommenden Zeit weiter nachgibt.

Er verweist auf eine mögliche Kaufzone zwischen 2,40 und 2,60 US-Dollar. Dort fand der Kurs in der Vergangenheit Unterstützung, also Punkte, an denen viele Krypto-Käufer einstiegen. Erst wenn XRP wieder über 3,40 US-Dollar steigt, sieht Van de Poppe Raum für eine Aufwärtsbewegung.

Solche Niveaus sollten Händler genau beobachten. Es sind psychologische und technische Marken, die anzeigen können, ob der Trend positiv oder negativ ist.

Von Euphorie zu Vorsicht bei Kryptohändlern

Die Warnung von Van de Poppe kommt, während viele Anleger noch die jüngsten Gewinne feiern. Der XRP-Preis stieg in diesem Jahr um mehrere Hundert Prozent, auch dank des juristischen Sieges von Ripple.

Dennoch gab es unter Analysten bereits ein Gefühl der Überbewertung. Die aktuellen Marktbewegungen zeigen, dass gerade starke Gewinner anfällig für Korrekturen sind. Gerade im Krypto-Bereich kann das Sentiment schnell kippen. Während Optimisten noch auf einen Ausbruch in höhere Regionen hoffen, plädiert Van de Poppe für Geduld und Disziplin.

Ob XRP nun in Richtung seiner früheren Unterstützungszonen zurückfällt oder doch wieder über 3,40 US-Dollar klettert, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Eines ist klar: Die Volatilität bleibt – und damit Chancen und Risiken für Anleger.

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