Peter Schiff warnt vor Bitcoin-Crash, empfiehlt Silber

2 Min. Lesedauer
07. Aug. 2025, 06:08

Die aktuelle Kursrally von Bitcoin (BTC) hat für erhebliche Bewegung auf den Finanzmärkten gesorgt. Während die größte Krypto ein neues Rekordniveau erreichte, meldet sich Goldliebhaber Peter Schiff zu Wort. Seiner Ansicht nach ist es genau der richtige Moment, um Gewinne mitzunehmen und in Silber zu investieren.

Nicht jeder teilt jedoch seine Sicht: andere prominente Stimmen im Sektor bleiben auffallend positiv über die Zukunft von Bitcoin und anderen digitalen Vermögenswerten.

Schiff glaubt an Silber: „Bitcoin kann crashen"

In einer Nachricht auf X rät der bekannte Bitcoin-Kritiker Peter Schiff Anlegern, ihre Bitcoin teilweise zu verkaufen und gegen Silber zu tauschen.

„Mit Bitcoin auf einem neuen Höchststand in Dollar ist es ein guter Moment, um Gewinne mitzunehmen und Silber zu kaufen", so Schiff.

Er behauptet, dass Silber derzeit mehr Aufwärtspotenzial hat als Bitcoin, und nennt die Chance auf eine erhebliche Korrektur bei BTC „real", während das Risiko bei Silber seiner Meinung nach begrenzt ist.

Schiff ist seit Jahren als leidenschaftlicher Befürworter von Edelmetallen als sicherer Hafen und alternative Investition bekannt. Seine Aussage kommt genau zu dem Zeitpunkt, als Bitcoin die Grenze von 112.000 Dollar durchbrach und danach sogar Richtung 118.000 Dollar kletterte, ein Anstieg von sechs Prozent in nur 24 Stunden.

Optimismus über Bitcoin wächst trotz Risiken

Nicht jeder sieht es düster. Arthur Hayes, Mitgründer von BitMEX, räumte in einem aktuellen X-Post zwar ein, dass er kurzfristig „leicht bearish" ist, weil neue amerikanische Staatsanleihen vorübergehend Geld aus dem Markt ziehen. Aber langfristig bleibt er positiv. Seiner Ansicht nach könnte Ethereum (ETH) sogar Bitcoin während einer „monströsen Altcoin-Saison" übertreffen.

Auch aus der institutionellen Ecke kommt Unterstützung für Bitcoin. Erald Ghoos, CEO des europäischen Zweigs der Krypto-Börse OKX, nennt die aktuelle Rally keinen Zufallstreffer. Er sieht Bitcoin zunehmend als digitale Form von Gold: ein Mittel gegen weltweite Unsicherheiten, wie drohende Handelskonflikte und neue Importzölle.

„Juli wird ein entscheidender Monat", prognostiziert er.

Digitales Goldfieber hält an

Die Diskussion zwischen Befürwortern von Gold und Silber und digitalen Vermögenswerten ist nicht neu, aber der Kontext verändert sich schnell. Mit den aktuellen Zuflüssen in Bitcoin-ETFs, einer anhaltend niedrigen Volatilität und wachsendem institutionellem Interesse wird Bitcoin von immer mehr Parteien als seriöse Langzeitinvestition betrachtet.

Obwohl Peter Schiff vor einer möglichen Korrektur warnt, scheint das Vertrauen in Bitcoin als digitales Gold stärker denn je.

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