Robert Kiyosaki warnt: „Boomer werden obdachlos, spar in Bitcoin"

2 Min. Lesedauer
06. Apr. 2026, 08:47
Robert Kiyosaki prognostiziert: „Großer Crash steht bevor – Fiat-System vor dem Aus“
Foto: Gage Skidmore/Wikimedia Commons

Robert Kiyosaki, der bekannte Autor von Rich Dad Poor Dad, warnt vor einer großen Wirtschaftskrise. Die Ursache sieht er in zwei amerikanischen Gesetzesänderungen aus dem Jahr 1974. Erneut spricht er deshalb lobende Worte über Bitcoin (BTC), Gold und Silber.

Kurz zusammengefasst

  • Autor Robert Kiyosaki verknüpft die Politik aus dem Jahr 1974 mit einer bevorstehenden Krise.

  • Er schreibt deshalb erneut positive Worte über das, was er „echtes Geld" nennt: Gold, Silber und Bitcoin.

  • Seiner Meinung nach sind unsichere Renten und die Bindung des Dollars an Öl die Hauptursachen.

Millionen Babyboomer in der Klemme

Kiyosaki prognostiziert, dass Millionen Babyboomer nach ihrer Rente ohne Einkommen dastehen werden. Laut dem Autor droht vielen sogar Obdachlosigkeit.

Er prognostiziert, dass die Welt im Jahr 2026 „am Rand eines Weltkriegs um Öl" stehen wird. Den Grundstein für diese Probleme legte er bereits vor fast fünfzig Jahren.

Ursachen liegen im Jahr 1974

Die heutigen Probleme haben ihren Ursprung laut Kiyosaki im Jahr 1974. In jenem Jahr wurde der US-Dollar vom Gold abgekoppelt und stattdessen an Öl gebunden: Der Petrodollar war geboren. Dies machte die Wirtschaft, so seine These, anfällig für Schwankungen beim Ölpreis.

Gleichzeitig wurde in den USA ein neues Rentengesetz (ERISA) eingeführt. Kiyosaki erklärt, dass Arbeitnehmer davor oft eine lebenslange, garantierte Rente erhielten. Nach 1974 wurden Millionen auf neue Pläne umgestellt, die „nichts garantierten".

Diese beiden Entwicklungen bilden laut dem Autor die Grundlage für die aktuelle wirtschaftliche Unsicherheit.

„Dies geschieht überall auf der Welt gleichzeitig – ganze Länder und Einzelpersonen, die tief in den Schulden stecken. Amerika ist heute eines der größten Schuldnerländer in der Weltgeschichte."

„Echtes Geld" als Lösung

Als Lösung empfiehlt Kiyosaki Sparern, auf „echtes Geld" zu setzen. Damit meint er Vermögenswerte, die Regierungen nicht einfach nachdrucken können, wie Gold, Silber und Bitcoin. Er sieht diese als sichere Häfen für Ersparnisse. Zuvor ordnete er auch Ethereum (ETH) in dieselbe Kategorie ein.

„Ich empfehle weiterhin, echtes Geld zu sparen … in Gold, Silber und Bitcoin … und weiterhin in die eigene finanzielle Bildung zu investieren."

Zur Untermauerung seiner Sichtweise verweist er auf eine Reihe von Problemen. So behauptet er, dass die Inflation „durch die Decke geht" und dass die amerikanische Sozialversicherung und das Gesundheitssystem „bankrott" seien. Außerdem nennt er die steigenden Ölpreise, die Kraftstoff und Lebensmittel teurer machen.

Kiyosaki ist für seine kontroversen Aussagen bekannt und warnt bereits seit 2011 vor einer bevorstehenden Krise, wofür der Autor häufig Kritik erhält. Recherchiere stets sorgfältig und treffe Investitionsentscheidungen nie auf Basis der Aussagen anderer.

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