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De Bärenmarkt von Bitcoin scheint endlos zu dauern, wenn man nur auf den Kurs schaut. Dennoch deutet ein weniger bekannter Indikator jetzt auf eine mögliche Wende hin. Laut dem aktuellen COT-Bericht bauen sogenannte Non-Commercial Traders ihre Longpositionen in Bitcoin (BTC)-Futures in hohem Tempo aus. In der Vergangenheit markierte das häufig den Tiefpunkt des Bitcoin-Kurses in Bärenmärkten.
The non-commercial traders of Bitcoin futures are usually the smart money. This week’s COT Report shows that they are moving net long with some urgency. Look back at what the last two similar excursions led to. But remember, this is „a condition, not a signal“. pic.twitter.com/sykurNKz7f
— Tom McClellan (@McClellanOsc) February 21, 2026
Was bedeutet das genau, und sollte man jetzt wieder in Bitcoin einsteigen?
Was ist der COT-Bericht?
Der Commitment of Traders (COT)-Bericht wird wöchentlich von der amerikanischen Aufsichtsbehörde Commodity Futures Trading Commission (CFTC) veröffentlicht. Er zeigt, wie verschiedene Gruppen von Marktteilnehmern in Futures-Märkten positioniert sind.
Bei Bitcoin-Futures geht es unter anderem um:
- Commercial Traders: Parteien, die Futures zur Risikoabsicherung nutzen (zum Beispiel Unternehmen oder große Institutionen).
- Non-Commercial Traders: Spekulative Parteien wie Hedgefonds und professionelle Händler.
Vor allem die letztere Gruppe gilt oft als das „schlaue Geld“. Sie versuchen aktiv, von Kursbewegungen zu profitieren, und nehmen selten ohne Überzeugung große Positionen ein.
Was zeigt der aktuelle Bericht?
Die Grafik zeigt, dass Non-Commercial Traders ihre Netto-Shortposition abgebaut haben und sich nun schnell in Richtung einer Netto-Longposition bewegen. Mit anderen Worten: Sie setzen auf steigende Kurse. In der Vergangenheit gab es zwei vergleichbare Momente, in denen diese Gruppe deutlich netto long ging. Beide Male folgte in den darauffolgenden Monaten eine kräftige Erholung des Bitcoin-Kurses.
Das macht dieses Signal interessant.
Dennoch ist Vorsicht geboten. Tom McClellan erklärt dazu, dass es sich um eine „condition, not a signal“ handelt. Das bedeutet: Es schafft günstige Bedingungen, ist aber kein direkter Kaufauslöser.
Märkte können längere Zeit in einer bestimmten Position verharren, ohne dass der Kurs sofort dreht. Zudem bleibt Bitcoin anfällig für makroökonomische Entwicklungen wie Zinserwartungen, Liquidität und das allgemeine Risikosentiment an den Finanzmärkten.
Ende des Bärenmarkts?
Dass professionelle Spekulanten jetzt mit Nachdruck Longpositionen aufbauen, deutet darauf hin, dass sie die Wahrscheinlichkeit weiterer starker Kursrückgänge als geringer einschätzen. In Kombination mit dem Ausbleiben neuer tieferer Tiefpunkte kann dies auf eine Bodenbildung hinweisen.
Ob dies tatsächlich das Ende des Bärenmarkts markiert, werden die kommenden Wochen zeigen. Aber eines ist klar: Das „schlaue Geld“ scheint sich bereits auf eine mögliche Erholung von Bitcoin vorzubereiten.
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