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Krypto-Rally verzögert: Zinssenkung erst im September

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Foto: ioda/Shutterstock

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Zinssenkung erst im September

Goldman Sachs hatte zuvor eine Zinssenkung im Juni prognostiziert, diese Einschätzung wurde jedoch auf September revidiert. Die Aussichten haben sich aufgrund des Krieges im Iran und der gestiegenen Ölpreise verändert.

Höhere Ölpreise verteuern die Produktion und den Transport vieler Güter. Die Inflation wird daher länger auf einem höheren Niveau bleiben als erhofft, schreibt Goldman Sachs.

Die Bank geht nun davon aus, dass die Inflation Ende 2026 bei etwa 2,9 Prozent liegen wird. Das ist 0,8 Prozent höher als die 2,1 Prozent Inflation, die die Bank in früheren Analysen prognostiziert hatte. Im Dezember erwartet Goldman Sachs eine zweite Zinssenkung.

Zinsen und der Kryptomarkt

Das amerikanische Zinsniveau ist in der Krypto-Community ein viel diskutiertes Thema. Ein niedriger Zinssatz geht oft mit Kurssteigerungen an den Aktien- und Kryptomärkten einher.

Ein niedriger Zinssatz sorgt dafür, dass mehr Geld in der Wirtschaft zirkuliert, da Kredite günstiger werden und mehr investiert wird. Ein Teil des zusätzlich umlaufenden Geldes fließt in die Finanzmärkte, darunter den Kryptomarkt. Das führt traditionell oft zu Kurssteigerungen. Anleger blicken daher mit großer Erwartung auf Zinssenkungen.

Ein höherer Zinssatz bewirkt im Prinzip das Gegenteil. Es wird weniger geliehen, und die Bereitschaft zu Investitionen und Risikoübernahme sinkt. Häufig kühlen die Kurse dann ab.

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Inflation

Das Zinsniveau wird von Zentralbanken festgelegt. In den vergangenen Jahren hielten sie die Zinsen hoch, weil auch die Inflation hoch war. Ziel war es, die Inflation auf ein akzeptables Niveau zu senken.

US-Präsident Trump sieht dieses Ziel als erreicht an. Er fordert seit Monaten deutliche Zinssenkungen und sucht deshalb regelmäßig die Konfrontation mit der amerikanischen Zentralbank.

Kürzlich ernannte Trump einen neuen Zentralbankchef. Die Erwartung ist, dass er im Mai den amtierenden Vorsitzenden ablöst und die Zinsen im Sinne Trumps senken wird.

Goldman Sachs ist jedoch der Ansicht, dass die Ölkrise einen Strich durch die Rechnung macht. Die Bank geht daher davon aus, dass die Zinssenkungen begrenzt bleiben und erst ab September in Kraft treten.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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