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Während Millionen von Krypto-Enthusiasten einen viralen Chart teilen, der Bitcoin (BTC) auf bis zu 280.000 Dollar katapultieren soll, warnt ein deutscher Analyst vor den Gefahren dieser Prognose.
Mit Bitcoin aktuell bei über 116.000 Dollar dominiert das Modell von JDK Analysis die sozialen Medien. Doch ein Experte stellt sich der Hype-Maschinerie entgegen und entlarvt die Schwächen dieser Analyse – ein wahrer David-gegen-Goliath-Moment.
Manual for the #Bitcoin Cycle Chart ⚠️
It´s not predicting the cycle top, but helping to identify accumulation & distribution zones in respect to prev. cycles.
Accumulated <$20k thanks to cycle comparison and we are now entering the distribution phase.https://t.co/ZS9f6ZLK4X pic.twitter.com/RZZHK3EnIl— JDK Analysis 🇪🇺 (@The_JDK99) August 16, 2025
Virales Modell: 280.000 Dollar in Sicht?
Das von JDK Analysis veröffentlichte Zyklus-Chart basiert auf historischen Bitcoin-Zyklen und prognostiziert ein Top zwischen 200.000 und 280.000 Dollar. Die Methode setzt auf verlängerte Zyklen:
- 24 Monate (2011–2013)
- 28 Monate (2015–2017)
- 33 Monate (2018–2021)
Die Performance-Raten sinken jedoch stetig: von 60.000 % über 10.000 % auf 2.000 % in den letzten Zyklen. Doch Furkan Yildirim sieht das anders.
Kritik an der Methodik
In einem YouTube-Video zerlegt der Analyst das Modell:
„Das ist sehr eindimensional, sehr einfach und eine Extrapolation.“
Er kritisiert die Ignoranz gegenüber makroökonomischen Faktoren, geopolitischen Ereignissen und Wirtschaftsdaten. Zudem seien die Datenpunkte manipuliert, etwa durch willkürliche Setzung von Zyklustiefs, was die Zeiträume um Monate verschieben kann. Mit nur drei Zyklen als Vergleich fehlen verlässliche Daten.
„Das ist gefährlich, weil es Investoren täuschen kann“, warnt er.
Realistische Alternativen
Statt 280.000 Dollar schlägt der Experte 144.000 Dollar als realistisches Ziel vor, basierend auf On-Chain-Daten der Short-term Holder Cost Basis. Ein Szenario über 200.000 Dollar sei nur bei „finanzieller Repression“ denkbar, etwa wenn Inflation Schulden reduziert.
Zunächst erwartet er eine Korrektur, um „unsichere Leute aus dem Markt zu spülen“, und sieht ein mögliches Top im Oktober 2025, korreliert mit der M2 Money Supply.
„Investoren sollten sich auf diversifizierte Analysen verlassen“, rät er.
Obwohl das JDK-Modell mathematisch ansprechend wirkt, entlarvt die Analyse seine methodischen Mängel. Der Hype mag viral sein, doch ohne Berücksichtigung komplexer Faktoren bleibt die Prognose spekulativ. Realistische Ziele liegen niedriger – es sei denn, extreme Inflationsszenarien treten ein. Kritische Reflexion statt blindem Glauben ist hier gefragt.
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