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Krieg und Kurssturz setzen Bitcoin-Minern zu, Iran verliert 77%

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Iran beschießt Israel mit Raketen: Bitcoin ignoriert die Panik

Foto: saeediex/Shutterstock

Die Rechenleistung des Bitcoin-Netzwerks im Iran ist infolge des Konflikts in der Region um sage und schreibe 77 Prozent eingebrochen.

Weltweit hat die Rechenleistung ebenfalls abgenommen, doch das scheint vor allem am relativ niedrigen Bitcoin-Kurs zu liegen.

Dadurch steht der Mining-Sektor an zwei Fronten unter Druck: lokal durch geopolitische Spannungen und weltweit durch sinkende Rentabilität.

Warum der Bitcoin-Kurs heute weiter fällt
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Kurz gefasst

  • Die Rechenleistung im Iran ist von etwa 9 EH/s auf 2 EH/s gesunken.
  • Davon abgesehen nahm die weltweite Rechenleistung um 5,8 Prozent ab.
  • Die Vereinigten Staaten, Russland und China machen nun zusammen 66 Prozent der gesamten Rechenleistung aus.

Großer Schlag für Bitcoin-Miner im Iran

Der Iran war ein wichtiger Akteur beim „Mining“ von Bitcoin: dem Prozess, bei dem Computer Transaktionen überprüfen und neue Münzen erzeugen.

Durch die Spannungen zwischen den USA und dem Iran ist die gesamte Hashrate (die Rechenleistung des Netzwerks) dort eingebrochen.

In wenigen Monaten sind 77 Prozent der iranischen Kapazität verschwunden. Das entspricht einem Rückgang von etwa 7 Exahashes pro Sekunde (EH/s), wie aus den Daten von Hashrate Index hervorgeht.

Bitcoin stabil, kleinere Kryptos steigen stark
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Weltweiter Rückgang ist auf den niedrigen Kurs zurückzuführen

Weltweit sank die durchschnittliche Rechenleistung im vergangenen Quartal um 5,8 Prozent, von etwa 1.066 EH/s auf 1.004 EH/s.

Laut dem Analysten Ian Philpot von Luxor Technology hat dieser Rückgang nichts mit internationalen Spannungen zu tun, sondern alles mit dem Kurs.

Der Bitcoin-Kurs ist seit dem Höchststand von 126.000 Dollar um über 45 Prozent gefallen. Dadurch ist es für viele Miner nicht mehr rentabel, ihre Geräte laufen zu lassen.

Vor allem ältere, weniger sparsame Geräte werden jetzt abgeschaltet. „Auf diesem Preisniveau laufen diese Maschinen mit Verlust“, so Philpot. Er schätzt, dass dadurch rund 252 EH/s an Rechenleistung stillstehen.

Macht verschiebt sich zu USA, Russland und China

Während die Rechenleistung im Iran wegfällt, bleibt die in den drei größten Mining-Ländern einigermaßen stabil.

Die Vereinigten Staaten (über 37 Prozent), Russland (etwa 17 Prozent) und China (etwa 12 Prozent) halten nun zusammen rund 66 Prozent des Netzwerks in ihren Händen.

„Die Auswirkungen des Konflikts sind auf den Iran beschränkt geblieben“, so Philpot. „Nachbarländer wie die VAE und Oman blieben stabil.“

Dennoch stehen Bitcoin-Miner in den USA ebenfalls unter Druck durch einen neuen gigantischen KI-Deal zwischen Anthropic und Google.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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