Gino Presti Gino Presti
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Bitcoin-Miner unter Druck durch KI-Deal in Milliardenhöhe

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Mineros de Bitcoin pivotan a la IA tras acuerdos de miles de millones

Foto: jackpress/Shutterstock

Bitcoin-Miner haben es seit einiger Zeit schwer – durch einen relativ niedrigen Kurs und hohe Stromkosten.

Nun kommt möglicherweise noch mehr hinzu. Das große KI-Unternehmen Anthropic hat einen enormen Deal mit Google und Broadcom über zusätzliche Rechenkapazität abgeschlossen.

Der KI-Sektor wird dadurch zu einem noch größeren Konkurrenten für Bitcoin-Miner, die um dieselben günstigen Stromquellen und Infrastrukturen kämpfen.

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Kurz zusammengefasst

  • KI-Unternehmen Anthropic schließt mit Google und Broadcom einen Deal über mehrere Gigawatt an Rechenkapazität ab 2027.
  • Große Bitcoin-Miner vermieten ihre Rechenzentren zunehmend an KI-Unternehmen, um stabilere Einnahmen zu erzielen.
  • Der KI-Sektor gehört in den Vereinigten Staaten zu den größten neuen Stromverbrauchern und konkurriert direkt mit der Kryptowelt.

Anthropic schließt Deal in Milliardenhöhe mit Google

Anthropic, bekannt durch den Claude-Bot, hat einen enormen Deal mit Google und Broadcom abgeschlossen.

Ab 2027 erhält das Unternehmen „mehrere Gigawatt“ an speziellen Computerchips von Google und Broadcom.

Es könnte sich um bis zu fünf Gigawatt handeln. Zum Vergleich: Das gesamte weltweite Bitcoin (BTC)-Netzwerk verbraucht schätzungsweise zwischen 13 und 25 Gigawatt.

Anthropic bezeichnet es als seinen bisher größten Deal. Laut der Financial Times handelt es sich möglicherweise um einen Deal im Wert von „Hunderten von Milliarden Dollar“. Ein Gigawatt an KI-Kapazität kostet bereits grob geschätzt 35 bis 50 Milliarden Dollar.

Der Jahresumsatz des Unternehmens stieg zudem von 9 Milliarden Dollar Ende 2025 auf aktuell 30 Milliarden Dollar.

Das enorme Wachstum der KI-Unternehmen sorgt für eine explosionsartige Nachfrage nach Energie. Der Bau von Rechenzentren für KI ist in den Vereinigten Staaten inzwischen einer der wichtigsten Treiber des steigenden Strombedarfs.

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Bitcoin-Miner stellen sich neu auf

KI-Unternehmen konkurrieren jedoch direkt mit Bitcoin-Minern.

Die Unternehmen kämpfen um dieselben knappen Ressourcen: günstigen Strom, schnelle Netzanschlüsse, Grundstücke und Kühlanlagen.

Durch den harten Wettbewerb und die schwankenden Bitcoin-Erträge stellen sich immer mehr Miner neu auf.

Große Unternehmen wie Core Scientific, Iris Energy und Hut 8 vermieten ihre Rechenzentren nun ebenfalls an KI-Unternehmen. Das bringt ihnen stabile Einnahmen durch Langzeitverträge.

Die Einnahmen aus dem Bitcoin-Mining hängen dagegen stark vom Kurs und dem Schwierigkeitsgrad des Netzwerks ab. Derzeit ist es für Miner oft profitabler, ihre Infrastruktur zu vermieten, als selbst Bitcoin zu minen.

Der Aufstieg der KI zwingt den Miningsektor zur Erneuerung und zur Suche nach alternativen Einnahmequellen. Einige Miner wie Riot Platforms und MARA Holdings haben aktuell sogar große Mengen ihrer eigenen Bitcoin verkauft.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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