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Im Bitcoin (BTC)-Netzwerk steht in rund 50 Tagen ein besonderes Ereignis bevor. Es handelt sich zwar nicht um Breaking News oder offizielle Ankündigung, doch es ist eine einmalige Wegmarke, die man als Krypto-Investor nur ein einziges Mal erlebt.
Denn Bitcoin nähert sich einer Grenze, die seit 2009 fest im Code verankert ist: In weniger als zwei Monaten sind nur noch 1 Million Bitcoin übrig, die überhaupt noch gemined werden können. Was steckt dahinter?
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Ein Meilenstein in rund 50 Tagen
In etwa 50 Tagen wird Bitcoin einen bedeutenden Meilenstein erreichen: Dann sind 20 Millionen BTC im Umlauf – von insgesamt 21 Millionen, die laut Protokoll jemals existieren werden. Das bedeutet, dass nur noch 1 Million Bitcoin durch Mining erzeugt werden kann.
Ab diesem Punkt wird das neue Angebot zunehmend knapper.
Jesse Myers, Head of Bitcoin Strategy bei Smarter Web UK, einem auf Bitcoin-Dienstleistungen spezialisierten Unternehmen, schreibt, dass in rund 50 Tagen die Marke von 20 Millionen erzeugten Bitcoin erreicht wird.
In exactly 50 days, Bitcoin’s circulating supply will hit 20m.
At that point, there will only be 1m #Bitcoin left to be mined.
Forever. pic.twitter.com/qqMLSk49rE
— Jesse Myers (Croesus 🔴) (@Croesus_BTC) January 18, 2026
Mit „im Umlauf“ meint er alle Coins, die jemals erstellt und ins Netzwerk eingebracht wurden.
Das bedeutet jedoch nicht, dass alle 20 Millionen Bitcoin frei handelbar sind. Laut dem US-amerikanischen Unternehmen River, das sich auf Bitcoin-Sparen und -Verwaltung spezialisiert hat, befindet sich ein erheblicher Teil der Coins in den Händen von Langzeit-Haltern, Unternehmen, Fonds und Regierungen.
Hinzu kommt: Ein Teil der Coins gilt als verloren, etwa durch vergessene Passwörter oder verlorene Wiederherstellungsphrasen.
In der Praxis ist Bitcoin also noch knapper, als es die Gesamtmenge vermuten lässt – weil nur ein Bruchteil aktiv handelbar ist.
Was bedeutet Mining – und warum dauert es noch so lange?
Bitcoin entsteht nicht aus dem Nichts. Neue Coins werden durch sogenannte Miner erschaffen. Diese nutzen leistungsstarke Computer, um Transaktionen im Netzwerk zu verarbeiten und zu bestätigen.
Als Belohnung erhalten sie neue BTC – ein Prozess, der als Mining bezeichnet wird.
Diese Belohnung ist jedoch nicht konstant. Etwa alle vier Jahre wird sie automatisch reduziert – ein Ereignis, das als Bitcoin-Halving bekannt ist.
Mit jedem Halving bekommen Miner also weniger BTC für ihre Arbeit, wodurch das Angebot an neuen Coins immer weiter sinkt.
In den Anfangsjahren wuchs das Bitcoin-Angebot noch relativ schnell. Doch mit jeder Halving verlangsamt sich dieses Wachstum zunehmend.
Dieser Mechanismus sorgt dafür, dass Bitcoin Schritt für Schritt knapper wird – und es noch viele Jahre dauern wird, bis der letzte der 21 Millionen Bitcoin geschürft ist.
Der kommende Meilenstein von 20 Millionen Bitcoin im Umlauf ist mehr als nur eine symbolische Zahl – er unterstreicht, wie begrenzt das Angebot ist. Für langfristig orientierte Anleger ist das ein starkes Argument für Bitcoin als digitales, deflationäres Asset.
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