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Heute ist ein spannender Tag für den Bitcoin (BTC)-Markt. In einer Stunde laufen Bitcoin-Optionen im Wert von 12,3 Milliarden Euro auf der großen Kryptobörse Deribit ab. Der Kurs von 75.000 Dollar spielt dabei eine Schlüsselrolle.
Kurz zusammengefasst
- Heute laufen Bitcoin-Optionen mit einem Gesamtwert von 14,16 Milliarden Dollar auf der Kryptobörse Deribit ab.
- Der Max Pain-Preis liegt bei 75.000 Dollar – ein Niveau, das wie ein Magnet auf den Kurs wirken kann.
- Händler erwarten dennoch keine großen Preisschocks; der Markt scheint sich eher zu beruhigen.
Einer der größten Verfallstage aller Zeiten
Heute um 09:00 Uhr deutsche Zeit findet eine große Abwicklung auf dem Bitcoin-Markt statt. Dabei laufen Optionskontrakte mit einem Gesamtwert von 12,3 Milliarden Euro ab. Es ist damit einer der größten Quartiersverfallstage aller Zeiten.

Dieser enorme Betrag entspricht fast 40 Prozent aller offenen Kontrakte auf Deribit, der größten Börse für Krypto-Optionen weltweit. Mit „offenen Kontrakten“ ist der Gesamtwert aller aktiven Kontrakte gemeint, die noch abgewickelt werden müssen.
Warum 75.000 Dollar eine entscheidende Rolle spielt
Bei einem so großen Verfallstag achten Analysten auf den Max Pain-Preis, also die maximale Schmerzgrenze. Das ist das Kursniveau, bei dem die meisten Optionskäufer ihren Einsatz verlieren. Für die heute ablaufenden Kontrakte liegt diese Schmerzgrenze bei einem Bitcoin-Kurs von 75.000 Dollar.
Die Theorie besagt, dass dieser Preis wie ein Magnet auf den tatsächlichen Bitcoin-Kurs wirkt. Große Marktteilnehmer, die die Optionen verkauft haben, haben ein Interesse daran, dass der Kurs dort endet – so müssen sie den Käufern am wenigsten auszahlen.
Markt erwartet dennoch einen ruhigen Verlauf
Trotz des enormen Betrags rechnen Händler nicht mit Chaos. Ein wichtiger Indikator für Marktunsicherheit, die sogenannte Implied Volatility, ist zuletzt gesunken. Das berichtet Deribits Chief Commercial Officer (CCO) Jean-David Péquignot gegenüber CoinDesk. Das deutet darauf hin, dass der Markt einen ruhigen Verlauf ohne starke Preissprünge erwartet.
Experten beobachten zudem, dass große, professionelle Anleger vor allem sogenannte Call-Optionen (das Recht zu kaufen) mit einem hohen Ausübungspreis verkaufen. Das ist eine Strategie, mit der sie von der Erwartung profitieren, dass der Kurs nicht extrem stark steigen wird.
„Dies deutet darauf hin, dass der Markt mit einem kontrollierten Ausgang rechnet“, so Péquignot.
Obwohl die Max Pain-Theorie ein bekanntes Phänomen ist, ist ihr Einfluss nicht immer gleich stark. Der Bitcoin-Kurs liegt zum Zeitpunkt des Verfassens noch etwas unterhalb der Schmerzgrenze von 75.000 Dollar. Es bleibt also abzuwarten, wie sich der Markt heute Morgen entwickelt.
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