Foto: Sashkin/Shutterstock
Die Stimmung am Kryptomarkt hat sich in den letzten Wochen deutlich verschlechtert. Grund dafür ist der starke Rückgang des Bitcoin (BTC)-Kurses, der vor rund zwei Wochen den tiefsten Stand seit fast zwei Jahren erreichte.
Dennoch glauben einige Analysten, dass solche Phasen auf einen möglichen Wendepunkt am Markt hindeuten könnten.
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Extreme Angst am Kryptomarkt
Laut Analysten von Matrixport, einem auf den Kryptomarkt spezialisierten Research-Unternehmen, ist das Vertrauen unter Investoren derzeit gering. Viele Anleger sind verunsichert und rechnen kurzfristig nicht mit einer schnellen Erholung.
Matrixport nutzt einen eigenen Indikator zur Messung der Marktstimmung. Dieser befindet sich aktuell auf einem extrem niedrigen Niveau.
Nach Einschätzung des Unternehmens bildet der Kurs häufig einen Boden, wenn der 21-Tage-Durchschnitt dieses Indikators unter null fällt und anschließend wieder zu steigen beginnt.
Das deutet auf nachlassenden Verkaufsdruck und eine Stabilisierung des Marktes hin.
Der Indikator zeigt nun erste Anzeichen einer solchen Wende. Dennoch schließen die Analysten weitere Kursrückgänge nicht aus. Der Bitcoin-Kurs selbst signalisiert bislang noch keine klare Erholung.
📊Today’s #Matrixport Daily Chart – February 17, 2026 ⬇️
Bitcoin Sentiment Hits Extreme Lows ⁰— Durable Bottom Are Emerging?
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— Matrixport Official (@Matrixport_EN) February 17, 2026
Typische Signale für eine Bodenbildung
Auch andere Kennzahlen deuten auf ein schwaches Marktvertrauen hin.
Der bekannte Fear and Greed Index, der die Anlegerstimmung misst, befindet sich auf einem der niedrigsten Stände seit Jahren. Solch extreme Werte traten zuletzt nach größeren Markteinbrüchen wie 2022 auf.
Gleichzeitig markierten diese Tiefstände in der Vergangenheit häufig das Ende einer Abwärtsbewegung – auch wenn eine nachhaltige Erholung oft Zeit benötigt.

Analyst erkennt seltene Signale im Bitcoin-Kurs
Frank Holmes, Vorsitzender des Bitcoin-Mining-Unternehmens Hive, weist darauf hin, dass Bitcoin derzeit außergewöhnlich niedrig im Vergleich zu den vergangenen 20 Tagen notiert.
Seinen Angaben zufolge liegt der Kurs rund zwei Standardabweichungen unter dem jüngsten Durchschnitt. Solche extremen Abweichungen traten in den letzten fünf Jahren nur wenige Male auf und wurden häufig von einer kurzfristigen Erholung gefolgt.
Das bedeutet jedoch nicht, dass der Kurs automatisch steigen wird. Die Signale deuten lediglich darauf hin, dass sich der Markt möglicherweise einem Wendepunkt nähert.

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