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Der Bitcoin-Kurs erreichte kürzlich ein absolutes Rekordhoch von über 126.000 US-Dollar. Seitdem ist ein kleiner Rückgang zu verzeichnen, doch laut Andreas Steno Larsen von Real Vision ist ein weiterer Anstieg nur eine Frage der Zeit.
Warum könnte der Bitcoin-Kurs weiter steigen?
Larsens optimistische Einschätzung basiert auf der Beobachtung, dass von Euphorie bislang keine Rede sein kann. Laut ihm befinden wir uns noch nicht in einer Phase, in der jeder euphorisch von seinen Gewinnen berichtet.
Im Gegenteil: Viele Anleger sind laut Larsen noch gar nicht investiert. Er bezeichnet die aktuelle Entwicklung sogar als die „meistgehasste Rally“ der Geschichte. Gemeint ist damit, dass zahlreiche Marktteilnehmer frustriert an der Seitenlinie stehen und die Kursanstiege verpassen.
„Interessanterweise ist die Marktstimmung alles andere als euphorisch – das überrascht mich ehrlich gesagt. Die Positionierung ist neutral bis leicht negativ. Wir steigen. Deutlich höher“, schreibt Larsen zu einer von ihm analysierten Grafik.
The Most Hated Rally
I went through most of the sentiment indicators — CFTC, AAII, Fear & Greed, etc.
Interestingly, we’re far from euphoric sentiment, which honestly surprised me.
Positioning remains neutral to slightly bearish.
Higher. Much higher. pic.twitter.com/TLy2Hgbp6U— Andreas Steno Larsen (@AndreasSteno) October 8, 2025
Viele Investoren stehen noch draußen
Ein zentraler Punkt von Larsens Argumentation: Es gibt noch eine große Anzahl an potenziellen Käufern, die bislang nicht eingestiegen sind. Natürlich bleibt das eine Annahme – in der Finanzwelt gibt es keine Garantien.
Negativnachrichten könnten jederzeit Panik auslösen und eine neue Baisse einleiten. Umgekehrt ist aber auch eine Welle der Euphorie möglich.
Sollte Bitcoin (BTC) etwa die Marke von 150.000 US-Dollar erreichen, könnte das viele Privatanleger und selbst professionelle Investoren dazu verleiten, doch noch auf den Zug aufzuspringen.
Risiken bleiben bestehen
Gleichzeitig bestehen auch ernsthafte Sorgen: So fallen beispielsweise die Aktienkurse von Fonds, die in Privatkredite investieren, weiter deutlich – während der allgemeine Aktienmarkt Rekordstände erreicht.
Könnte der Markt für Privatkredite der erste Dominostein sein, der Probleme im Finanzsystem auslöst und das Ende des Bitcoin-Bullmarkts einläutet?
Die Wahrheit ist: Niemand kann das mit Sicherheit sagen. Diese Entwicklung soll vor allem zeigen, dass Risiken von vielen Seiten kommen können – und dass eine langanhaltende Bitcoin-Hausse nie garantiert ist.
Private credit company stock prices, such as Balckstone Secured Lending are at new lows. pic.twitter.com/8b9zVIAJ9Z
— PPG (@PPGMacro) October 7, 2025
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