TRUMP-Coin bereits 70 % gefallen – Gründer will Memecoin mit neuem Plan retten

3 Min. Lesedauer
Aktualisiert am 09. Okt. 2025, 14:47

Die offizielle Memecoin rund um US-Präsident Donald Trump, kurz TRUMP, steht kurz vor dem Kollaps. Nachdem die Kryptowährung Anfang des Jahres noch ein Allzeithoch von 44 US-Dollar erreichte, ist der Kurs inzwischen um über 70 % eingebrochen.

Dennoch gibt sich das Team hinter dem Projekt nicht geschlagen – im Gegenteil: Mit einem neuen, millionenschweren Rettungsplan will man die Wende schaffen.

Neues Finanzierungsmodell soll TRUMP-Token stützen

Die verantwortliche Firma Fight Fight Fight LLC plant laut Bloomberg, bis zu 200 Millionen US-Dollar einzusammeln, um eine Art digitale Reservekasse aufzubauen. Diese soll dafür genutzt werden, den Marktpreis der Memecoin zu stabilisieren – unter anderem durch gezielte Rückkäufe des eigenen Tokens.

Langfristig könnten sich die Mittel für dieses Projekt laut Insidern sogar auf bis zu eine Milliarde Dollar belaufen. Die Initiative befindet sich aktuell jedoch noch in einem frühen Stadium.

Hinter dem Plan steht Bill Zanker, Unternehmer und enger Verbündeter von Donald Trump. Mit dem neuen Fonds will er das verlorene Vertrauen in das Projekt zurückgewinnen und einen erneuten Aufschwung ermöglichen.

Der Coin, der einfach den Namen TRUMP trägt, wurde ursprünglich kurz vor Trumps zweiter Inauguration gelauncht. Auf den anfänglichen Hype folgte ein schneller Abverkauf. Aktuell liegt der Kurs bei knapp 7 US-Dollar – Tendenz fallend.

Kursverlauf von TRUMP seit Start – Quelle: CoinGecko

Laut dem Analyseunternehmen Messari sind derzeit etwa 35 % der TRUMP-Token frei handelbar, was einer aktuellen Marktkapitalisierung von rund 1,5 Milliarden US-Dollar entspricht.

Die restlichen 65 % sind weiterhin gesperrt – sie befinden sich im Besitz von mit Trump verbundenen Einrichtungen und werden erst in den kommenden Monaten freigegeben.

Weitere Trump-Projekte in Schwierigkeiten

TRUMP ist nicht das einzige Krypto-Projekt im Trump-Umfeld, das unter Druck steht. Bereits Anfang des Jahres startete die Familie Trump das Projekt World Liberty Financial (WLFI) – das jedoch ebenfalls mit starken Kursverlusten zu kämpfen hatte.

Als Reaktion darauf beschloss WLFI, große Teile seiner Einnahmen für Token-Rückkäufe und anschließendes „Burning“ zu verwenden – das heißt, die Token wurden endgültig aus dem Umlauf entfernt. Ziel war es, die verfügbare Menge zu reduzieren und so den Preis zu stabilisieren.

Ob der neue Plan von Fight Fight Fight LLC ähnliche Wirkung zeigen kann, ist offen. Das Vertrauen vieler Anleger wurde zuletzt durch Kritik an Trumps direkter Beteiligung an Promotionsaktivitäten deutlich erschüttert.

Dennoch glauben die Projektverantwortlichen daran, dass ein großes Investoren-Fund die TRUMP-Coin vor dem Absturz retten könnte.

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