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Wo vor einigen Monaten noch ausgiebig über einen Bitcoin (BTC)-Kurs von 150.000 Dollar gesprochen wurde, sind solche bullishen Kursprognosen inzwischen deutlich seltener geworden. Laut Daten der Analyseplattform Santiment nimmt die Anzahl extrem hoher Kursziele in sozialen Medien ab. Das wertet die Plattform jedoch nicht als negatives Signal.
Santiment sieht im Rückgang dieser sogenannten 150.000-Dollar-Calls eine gesündere Marktdynamik. Weniger Euphorie bedeutet in der Regel weniger FOMO (Fear of Missing Out), was laut historischen Mustern stabileren Kursbewegungen Raum geben kann.
Abnehmende Retail-Euphorie
Die Plattform analysiert das Sentiment anhand von Beiträgen und Kursprognosen in sozialen Medien. Dabei zeigt sich, dass Prognosen von 150.000 Dollar pro Bitcoin oder höher immer seltener auftauchen.
Santiment weist auf nachlassendes Enthusiasmus unter Retail-Anlegern hin. Wenn soziale Kanäle von extrem bullishen Prognosen dominiert werden, deutet das häufig auf eine Überhitzung hin. Eine Abkühlung dieses Sentiments gilt am Markt regelmäßig als bullishes Signal.
Santiment gibt als praktischen Hinweis: „Betrachte die abnehmende Euphorie als positiven Schritt hin zur Bildung eines echten Marktbodens.“
Korrekturen dämpfen Erwartungen
Der Rückgang extrem hoher Kursziele fällt mit der aktuellen Korrektur von knapp 20 Prozent zusammen, nach der sich der Bitcoin-Kurs weiterhin seitwärts bewegt. In diesen Wochen wurden Erwartungen nach unten korrigiert, und die Angst am Kryptomarkt ist extrem hoch geworden.
Bitcoin Fear and Greed Index is 8. Extreme Fear
Current price: $67,948 pic.twitter.com/J3hEzXKQLB— Bitcoin Fear and Greed Index (@BitcoinFear) February 21, 2026
Laut Santiment ist eine bessere Balance zwischen Kursentwicklung und Erwartungen gesünder als ein Markt, in dem alle dieselben hohen Kursziele wiederholen, ohne klare Begründung.
Stabilität oder weiterer Rückgang?
Ein Rückgang übertriebenen Optimismus fällt historisch häufiger mit stabileren Marktphasen zusammen. Das bedeutet nicht, dass der Kurs keine Richtung mehr einschlägt – es gibt nach wie vor viele Signale für einen anhaltenden Bärischen Trend.
Ein niedrigeres Hype-Niveau kann jedoch dabei helfen, impulsive Entscheidungen zu vermeiden. Wenn extrem hohe Kursziele weniger dominant sind, entsteht in der Regel mehr Raum für rationale Abwägungen. Mit anderen Worten: Wenn die Masse weniger überzeugt von schnellen und explosiven Anstiegen ist, kann das die Grundlage für eine ausgewogenere Trendfortsetzung legen.
Nun, da die extrem hohen Kursprognosen weitgehend verschwunden sind, kommt ein Bitcoin-Experte von Bloomberg ausgerechnet mit einer extrem niedrigen Prognose von 10.000 Dollar.
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