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Das amerikanische Bitcoin (BTC)-Unternehmen Strategy unter der Leitung von CEO Michael Saylor versucht, europäische Anleger mit einem neuen Produkt zu gewinnen, das zehn Prozent Dividende pro Jahr verspricht.
Dennoch stößt Stream (STRE) seit seiner Einführung im November auf kaum Interesse. Der Grund liegt nicht in der Rendite, sondern in einem praktischen Problem: Für die meisten Anleger ist das Produkt unerreichbar.
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Zusammenfassung
- Das europäische Anlageprodukt von Strategy (STRE) findet kaum Käufer und wurde mittlerweile von der Unternehmenswebsite entfernt.
- Trotz des Versprechens einer zehnprozentigen Dividende ist das Produkt nicht über große Handelsplattformen wie Interactive Brokers erhältlich.
- Experten sehen die Ursache im Fundament: falsche Börsenwahl und unklare Marktdaten.
Produkt verschwindet von der Bildfläche
Stream (STRE) ist das erste Produkt, mit dem sich Strategy an den europäischen Markt richtet. Es wurde im November als europäische Variante eines erfolgreichen US-Produkts eingeführt – das Interesse blieb jedoch aus.
Nach dem Start wurde es seitens Strategy ruhig um das Produkt. Inzwischen ist STRE sogar aus der Übersicht auf der eigenen Website verschwunden – ein deutliches Zeichen für die bestehenden Probleme.
Schlechter Zugang und unklare Daten
Das Problem ist simpel: Die meisten Anleger können das Produkt gar nicht erwerben. STRE ist an der Euro MTF-Börse in Luxemburg gelistet – ein Markt, der für Privatanleger schwer zugänglich ist. Große, beliebte Broker wie Interactive Brokers bieten das Produkt daher nicht an.
Hinzu kommt das Fehlen verlässlicher und transparenter Marktdaten. Auf Analyseplattformen wie TradingView sind die Informationen zu STRE unvollständig und widersprüchlich.
So zeigt die Plattform beispielsweise eine Marktkapitalisierung von 39 Milliarden Dollar bei einem Handelsvolumen von lediglich 1.300 Stück – eine Kombination, die die Zahlen praktisch unbrauchbar macht.
Experte: „Setzen Sie auf bessere Infrastruktur“
Laut Khing Oei, Gründer des Bitcoin-Unternehmens Treasury, ist die geringe Nachfrage auf die „schlechte Erreichbarkeit und unklare Preisinformationen“ zurückzuführen. Das Problem liege seiner Meinung nach nicht im Produkt selbst, sondern in der Art und Weise, wie es auf den Markt gebracht wurde.
— Khing Oei (@khingoei) January 22, 2026
Oei schlägt vor, dass Strategy das Produkt an einer anderen Börse neu auflegt – mit einer Infrastruktur, die besseren Zugang und mehr Transparenz bietet. Dies würde seiner Meinung nach zu einer besseren Verbreitung, mehr Handel und einem breiteren Zugang für Privatanleger führen.
Attraktive Rendite bleibt unerreichbar
Anleger verpassen damit ein auf dem Papier attraktives Produkt. STRE ist eine sogenannte „Perpetual Preferred Stock“ – eine besondere Art von Aktie, die eine feste, hohe Dividende ausschüttet und gegenüber Stammaktionären bevorzugt behandelt wird.
Strategy verspricht eine jährliche Dividende von zehn Prozent auf einen Zielwert von 100 Euro pro Aktie. Mit der Emission nahm das Unternehmen 715 Millionen Dollar ein.
Das Scheitern von STRE wirft Fragen über die europäischen Expansionspläne von Strategy auf. Das Unternehmen hat vier vergleichbare Produkte, die in den USA erfolgreich sind – der Schritt nach Europa scheint jedoch vorerst gescheitert.
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