Gino Presti Gino Presti
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Das braucht Bitcoin für eine positive Wende laut Krypto-Experte

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Bitcoin erholt sich nach Panik und Verkaufswelle – das steckt dahinter

Foto: LCV/Shutterstock

Bitcoin ist stark gefallen, seit der Kurs im Oktober seinen Höchststand erreichte. Experten warnen, dass das Ende noch nicht in Sicht ist. Einer von ihnen ist der CEO der bekannten Analyseplattform CryptoQuant. Er prognostiziert, dass Bitcoin noch ziemlich tief fallen muss, bevor der Trend wirklich dreht.

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Bitcoin befindet sich in einem Bärenmarkt

Der Bitcoin-Kurs ist in den vergangenen 30 Tagen um gut 28 Prozent gefallen und steht momentan bei 67.548 Dollar. Dies ist 46 Prozent niedriger als der Preisrekord, den Bitcoin letztes Jahr aufstellte.

Ki Young Ju, CEO der Plattform CryptoQuant, warnt in einem Interview, dass die Kursverluste vorerst noch nicht vorbei sind. Es liegt seiner Meinung nach ein Bärenmarkt vor, eine längere Periode von Kursverlusten, und diese kann noch Monate dauern.

Ju hat einen klaren Grund für seine bearishe (negative) Sicht. Trotz des Zuflusses von Milliarden Dollar, unter anderem dank der Einführung von Bitcoin-Börsenfonds und großer institutioneller Investoren, ist der Kurs gefallen. Dies zeigt laut Ju, dass der Verkaufsdruck überwältigend ist.

Ju verweist auf frühere Momente in der Geschichte von Bitcoin, in denen der Verkaufsdruck genauso stark war wie jetzt. In diesen Fällen dauerte es meist drei Monate, bis Bitcoin sich wieder einigermaßen erholte, so der CryptoQuant-CEO.

Das braucht Bitcoin mindestens, um steigen zu können

Die Marktbedingungen müssten sich drastisch ändern, um Aufwärtsmomentum generieren zu können. Auf jeden Fall braucht der Markt Zeit, findet Ju. Auch muss Bitcoin seiner Meinung nach erst noch weiter fallen.

Was ein positiver Treiber sein könnte, ist der Zufluss von institutionellem Kapital. Investoren haben in der vergangenen Zeit viel Kapital zurückgezogen aus Bitcoin-Börsenfonds. Dieser Trend muss drehen und der Bitcoin-Kurs braucht laut Ju einen kontinuierlichen Zufluss, um wieder Momentum aufbauen zu können.

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55.000 Dollar ist ein realistischer Boden

Laut Ju fällt der Bitcoin-Kurs im realistischsten Szenario bald auf 55.000 Dollar, bevor ein echter Boden gebildet wird. Der Grund hierfür ist, dass dies der durchschnittliche Kaufpreis aller Bitcoin-Halter weltweit ist. Dies ist ein Preisniveau, zu dem Bitcoin in einem Bärenmarkt öfter zurückkehrt.

Dennoch ist auch noch ein anderes Szenario möglich, in dem der Kurs eine längere Zeit seitwärts zwischen 60.000 und 70.000 Dollar bewegt. Diese Preisspanne könnte laut Ju Monate anhalten, bevor der Kurs wieder steigt.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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