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China wirft den Vereinigten Staaten vor, heimlich eine enorme Menge an Bitcoin (BTC) von einem berüchtigten asiatischen Unternehmer erbeutet zu haben. Es handelt sich um 127.271 Bitcoin, heute im Wert von rund 15 Milliarden US-Dollar.
Laut Peking gelangten diese Coins nicht im Rahmen einer gerichtlichen Beschlagnahmung in den Besitz der US-Regierung, sondern durch einen Hack.
Der Fall rückte erneut in den Fokus, nachdem der chinesische Geschäftsmann Chen Zhi an China ausgeliefert wurde, berichten sowohl chinesische Staatsmedien als auch US-Gerichtsunterlagen.
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Verschwinden von 127.000 Bitcoin wirft Fragen auf
Chen Zhi, Gründer der in Kambodscha ansässigen Prince Holding Group, wurde Anfang Januar aus Kambodscha nach Peking überstellt. In China wird ihm vorgeworfen, ein groß angelegtes Betrugsnetzwerk in Südostasien geleitet zu haben.
Laut chinesischen Staatsmedien verlor Chen Ende 2020 auf einen Schlag mehr als 127.000 Bitcoin, nachdem sein Mining-Pool gehackt wurde. Damals hatten die gestohlenen Coins einen Wert von etwa 4 Milliarden US-Dollar.
Chen soll verzweifelt versucht haben, seine Vermögenswerte zurückzuerlangen und setzte tausende Beiträge mit hohen Belohnungen ab – jedoch ohne Erfolg.
Bemerkenswert: Im Oktober 2025 tauchte exakt diese Summe wieder auf. Das US-Justizministerium gab damals bekannt, 127.271 Bitcoin beschlagnahmt zu haben – im Rahmen eines Strafverfahrens gegen Chen.
Die USA sprachen von einer Rekordbeschlagnahmung und verbanden den Fall mit Sanktionen gegen Dutzende Personen und Unternehmen, die mit der Prince Group in Verbindung stehen.
Chinesische Experten belasten die USA schwer
Laut einem technischen Bericht des National Computer Virus Emergency Response Center (China) blieben die gestohlenen Bitcoin fast vier Jahre lang unangetastet. Erst Mitte 2024 begannen sich die Coins zu bewegen – in Richtung von Wallets, die später von Analysten als im Besitz der US-Regierung identifiziert wurden.
Ein chinesischer Jurist kritisierte, dass die US-Anklageschrift an keiner Stelle erkläre, wie die Zugangscodes zu den Coins erlangt wurden. Dies stärke den Verdacht, dass US-Hacker die Bitcoin bereits 2020 gestohlen und die spätere offizielle Beschlagnahmung nur als Deckmantel genutzt hätten.
Von Seiten der US-Behörden gibt es bislang keine Stellungnahme zu den Vorwürfen. Sicher ist jedoch, dass Chen die Beschlagnahmung juristisch anficht.
Gleichzeitig bleibt offen, ob die tausenden Opfer der Betrugsfälle jemals entschädigt werden – obwohl die vollständige Bitcoin-Summe öffentlich auf der Blockchain sichtbar und derzeit unter Kontrolle der US-Regierung ist.
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