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Bitwise-Chef: „Das ist der wahre Grund für Bitcoins Rückgang“

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Bitwise-Chef: „Das ist der wahre Grund für Bitcoins Rückgang“

Foto: T. Schneider / Shutterstock.com

Der jüngste Rückgang des Bitcoin (BTC)-Kurses ist nicht auf Marktmanipulation zurückzuführen. Laut Matt Hougan, CEO des Vermögensverwalters Bitwise, steckt etwas ganz anderes dahinter.

Hougan bezeichnet die wahre Erklärung für den Bitcoin-Rückgang als „viel langweiliger“ als die wilden Geschichten, die online kursieren. Seiner Ansicht nach spielen ganz andere Faktoren eine Rolle.

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Die tatsächlichen Gründe für den Bitcoin-Rückgang

Erstens spielen Investoren eine wichtige Rolle. Ein großer Teil dieser Gruppe orientiert sich am vierjährigen Marktzyklus. Sie gehen davon aus, dass der Höhepunkt erreicht ist, und realisieren ihre Gewinne. Zudem fließt Kapital von Krypto in den schnell wachsenden KI-Sektor, wo Anleger derzeit höhere Renditen erwarten.

Darüber hinaus trägt der Aufstieg von Quantencomputern zur Unsicherheit bei. Einige Investoren befürchten, dass diese Technologie künftig die kryptografische Sicherheit von Bitcoin brechen könnte. Diese Aussicht veranlasst sie dazu, ihre Positionen (teilweise) abzubauen.

Hougan weist wilde Spekulationen zurück

In sozialen Medien werden Handelsfirmen wie Jane Street und Wintermute für den Kursrückgang verantwortlich gemacht. Hougan hält das für Unsinn und bezeichnet die Verschwörungstheorien als „wild“:

„Zuerst war es Binance, dann Wintermute, heute ist es Jane Street. Nächste Woche ist es wieder jemand anderes.“

Laut dem Bitwise-Chef findet kein koordinierter Angriff auf den BTC-Kurs statt. Der Verkaufsdruck gehe von einzelnen Inhabern aus, teilweise mit Positionen, die (zum Teil) fremdfinanziert sind. Wenn der Kurs fällt, beschleunigt dies den Verkaufsprozess zusätzlich.

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Sorge vor Quantencomputern nimmt zu

Investoren an der Wall Street sorgen sich zunehmend über Quantencomputer. Der kanadische Unternehmer und Investor Kevin O’Leary beobachtet deren Handelsverhalten mit Skepsis.

Er sagt, dass viele große Investoren aufgrund des „Quantenrisikos“ nur einen kleinen Teil ihres Kapitals in Bitcoin investieren – im Durchschnitt rund 3 Prozent. Sie warten auf eine verlässliche Lösung, und das könnte noch dauern.

Michael Saylor vom Unternehmen Strategy zählt zu den Großinvestoren, die sich weniger Sorgen um Supercomputer machen. Seiner Ansicht nach ist die Quantenbedrohung „noch mindestens zehn Jahre entfernt“ und werde nicht plötzlich eintreten:

„Man wird es kommen sehen. Wir werden es alle kommen sehen.“

Interesse an Bitcoin steigt, doch der Kurs reagiert nicht sofort

Auffällig ist, dass die Kursschwäche von Bitcoin nicht mit einem Rückgang des Interesses einhergeht. Im Gegenteil: Jüngste Daten zeigen, dass die weltweite Bitcoin-Adoption stark zunimmt. Dies deutet auf eine strukturell robuste Nachfrage hin.

Zudem erholte sich Bitcoin kürzlich von einem Rückgang aufgrund geopolitischer Entwicklungen, insbesondere durch „Fortschritte“ zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran. Das unterstreicht, wie schnell sich das Sentiment am Kryptomarkt drehen kann.

Marktanalyst Willy Woo erkennt auf der Blockchain, dass die Verkaufswelle nachzulassen scheint. Dennoch warnt er, dass derzeit vergleichsweise wenig Kapital an der Seitenlinie bereitsteht, um in großem Umfang einzusteigen.

Daher dürfte eine kräftige Erholung von Bitcoin noch auf sich warten lassen, selbst wenn der Verkaufsdruck weiter abnimmt. Woo schreibt auf „X“, dass das vierte Quartal ein logischer Zeitpunkt für das Ende des Bärenmarktes sein könnte:

„Wenn ich eine fundierte Schätzung abgeben müsste, wäre Q4 ein logischer Zeitpunkt für das Ende des Abwärtstrends. Das bullishe Momentum sehe ich jedoch erst im ersten oder zweiten Quartal 2027 zurückkehren.“

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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