Foto: santima.studio/Shutterstock
Bis vor Kurzem gingen Anleger davon aus, dass die US-Notenbank im Januar 2026 mit Zinssenkungen beginnen würde. Diese Erwartung wird nun fallengelassen.
Nach neuen Zahlen vom US-Arbeitsmarkt passen große Banken ihre Zinsprognosen an. JPMorgan rechnet mittlerweile sogar mit einer Zinserhöhung auf längere Sicht.
Das bedeutet, dass die Zinsen möglicherweise das gesamte Jahr 2026 unverändert bleiben – was sich negativ auf den Kryptomarkt auswirken könnte.
🔥 Bleib immer auf dem Laufenden über die neuesten Krypto-News – folge uns auf X
Zusammenfassung:
- Banken verschieben erwartete Zinssenkungen Anfang 2026 aufgrund starker Arbeitsmarktdaten.
- JPMorgan erwartet keine Senkung im Jahr 2026 und rechnet später sogar mit einer Erhöhung.
- Der Markt bleibt bislang optimistischer als die Banken.
Banken überdenken ihre Zinserwartungen
Die deutlichste Kehrtwende kommt von JPMorgan, der größten Bank der USA, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet.
Die Bank hat ihre frühere Prognose einer Zinssenkung Anfang 2026 gestrichen und geht nun davon aus, dass die nächste geldpolitische Maßnahme der Federal Reserve eine Zinserhöhung sein wird.
Diese könnte laut JPMorgan erst im dritten Quartal 2027 erfolgen – was impliziert, dass der Leitzins das gesamte Jahr 2026 auf dem aktuellen Niveau bleibt.
Andere Banken gehen weniger weit, verschieben ihre Erwartungen jedoch ebenfalls:
- Goldman Sachs rechnet nicht mehr mit Senkungen im Frühjahr 2026, sondern erst im September.
- Barclays verschiebt seine Prognose von Juni auf Dezember.
- Morgan Stanley erwartet Senkungen nicht mehr zu Beginn, sondern später im Jahr 2026.
Arbeitsmarkt zwingt zur Neubewertung
Die Anpassung der Zinserwartungen folgt auf neue US-Arbeitsmarktdaten. Das Beschäftigungswachstum im Dezember fiel zwar schwächer als erwartet aus, gleichzeitig sank die Arbeitslosenquote auf 4,4 %. Auch das Lohnwachstum blieb stark.
Das deutet darauf hin, dass die Wirtschaft robuster ist als zuvor angenommen und der Inflationsdruck langsamer nachlässt. Laut JPMorgan könnte sich der Arbeitsmarkt im Laufe des Jahres sogar weiter verengen, was den Spielraum für Zinssenkungen zusätzlich einschränkt.
Goldman Sachs senkte aus diesem Grund die Wahrscheinlichkeit einer US-Rezession innerhalb der nächsten zwölf Monate von 30 % auf 20 %.
Märkte hoffen noch auf Zinssenkungen – aber weniger
Die Märkte folgen dem skeptischeren Ausblick der Banken bislang nur teilweise.
Laut dem bekannten CME FedWatch Tool rechnen Investoren nach wie vor mit zwei Zinssenkungen im Jahr 2026.
Für die nächste Zinsentscheidung in etwa zwei Wochen erwartet der Markt jedoch nahezu einhellig, dass die Zinsen unverändert bleiben.
Auswirkungen auf Bitcoin und Kryptowährungen
Zinssenkungen gelten generell als vorteilhaft für Bitcoin (BTC), da sie den Druck auf risikoreiche Anlagen verringern.
Niedrigere Zinsen machen Kredite attraktiver und sorgen üblicherweise für mehr Liquidität im Markt. Bereits 2025 gab es jedoch weniger Zinssenkungen als ursprünglich erwartet.
Sollten weitere Senkungen 2026 ausbleiben oder erneut verschoben werden, könnte das zusätzlichen Druck auf Bitcoin und den breiteren Kryptomarkt ausüben.
Gleichzeitig nehmen die politischen Spannungen rund um die Federal Reserve zu. Fed-Chef Jerome Powell, dessen Amtszeit später im Jahr endet, erklärte kürzlich, er sei von der Trump-Regierung unter Druck gesetzt worden.
Laut Powell sei dabei sogar mit rechtlichen Schritten gedroht worden, um Einfluss auf die Geldpolitik auszuüben. Das erschwert es Anlegern, einzuschätzen, wann die US-Zentralbank tatsächlich einen Kurswechsel vornehmen wird.
Tipp: 10 € gratis Krypto bei Bitvavo
Ob XRP, Solana oder PEPE – Altcoins kommen wieder in Bewegung. Die stark wachsende europäische Kryptobörse Bitvavo ermöglicht dir einen einfachen Einstieg: Neue Nutzer erhalten 10 € Gratis-Krypto und handeln gebührenfrei bis 10.000 €.
Registriere dich noch heute und erhalte sofort 10 € Krypto deiner Wahl. Die Anmeldung ist kostenlos und in einer Minute erledigt.
Click here