Bitcoin steht sofort vor makroökonomischer Knallwoche

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Aktualisiert am 03. Jan. 2026, 08:30

Das Jahr 2025 ist eines geworden, das man schnell vergessen möchte für den Bitcoin-Kurs. Die Erwartungen waren himmelhoch und das vierte Quartal hätte traditionell neue Rekorde bringen müssen. Nichts war jedoch weniger wahr. Nach einem Allzeithoch von 126.000 Dollar im Oktober ging es vor allem bergab für die digitale Münze. Kann das erste Quartal von 2026 Linderung bringen?

Sofort eine wichtige Woche für Bitcoin

An der Börse scheint das Sentiment jedenfalls eisenstark momentan. Insbesondere KI-Aktien haben das Jahr gut begonnen, und das ist eine wichtige Sache für Bitcoin. Künstliche Intelligenz ist und bleibt eine wichtige Triebfeder dieses Marktes.

Fällt das Vertrauen in KI weg und platzt die Blase? Dann ist die Chance gering, dass Bitcoin in 2026 noch neue Kursrekorde aufstellen kann. Bekommen wir jedoch einen längeren KI-Bullrun, dann sorgt das für Vertrauen. Und Vertrauen ist genau das, was nötig ist für einen höheren Grad an Kreditschöpfung, wodurch mehr Kapital in das Finanzsystem kommt, das natürlich auch Richtung Bitcoin fließen kann.

In diesem Zusammenhang ist auch eine starke amerikanische Wirtschaft wichtig. Die vergangenen Monate standen jedoch im Zeichen von Sorgen über die Abschwächung des Arbeitsmarktes in den Vereinigten Staaten. Was das betrifft, verspricht der kommende Freitag entscheidend zu werden für Bitcoin.

Wichtige und gut gefüllte Makro-Woche für Bitcoin. Quelle: Trading Economics

Dann bekommen wir nicht nur die Arbeitslosigkeit, sondern auch das Beschäftigungswachstum und den Anstieg der Löhne, während wir früher in der Woche am Mittwoch auch die Anzahl der offenen Stellen auf unseren Teller bekommen. Das sind Datenpunkte, die durchaus eine Menge über die Zinspolitik der amerikanischen Zentralbank bestimmen können.

Der Zahlenfluss bekommt eine Fortsetzung

Dabei bleibt es nicht, denn die Woche darauf bekommen wir sofort wichtige Inflationszahlen aus den USA, die natürlich auch eine wichtige Rolle in der Zinspolitik der amerikanischen Zentralbank spielen.

Fällt die Inflation weiter nach unten, wie der Markt erwartet, dann bekommt die Zentralbank in der Theorie wieder zusätzlichen Spielraum für Zinssenkungen.

Das ist wichtig, weil die amerikanische Zentralbank am 28. Januar wieder zusammenkommt für eine neue Zinsentscheidung. Sollte die Inflation tatsächlich einen Schlag nach unten machen, während die Sorgen über den Arbeitsmarkt weiter bestehen, dann könnte die aktuelle Chance von 14,9 Prozent auf eine Zinssenkung durchaus kräftig nach oben schießen.

Vorerst geringe Chance auf Zinssenkung am 28. Januar. Quelle: CME Group

Das Jahr beginnt also nicht ruhig für Bitcoin. Die ersten Wochen können dem Jahr 2026 sofort ein Gesicht geben und die Richtung bestimmen für die Monate, die vor uns liegen.

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