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Die Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran nehmen erneut zu. US-Medien berichten, dass militärische Optionen vorbereitet seien und ein Angriff an diesem Wochenende möglich sei.
Anleger halten den Atem an. Auch der Bitcoin (BTC)-Kurs bewegt sich nervös um die Marke von 68.000 US-Dollar, nachdem er zuvor in diesem Zyklus deutlich von seinem Hoch über 100.000 US-Dollar gefallen ist. Die zentrale Frage lautet: Was passiert mit Bitcoin, wenn die Lage tatsächlich eskaliert?
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Kriegsgefahr setzt Bitcoin unter Druck
Bei plötzlichen geopolitischen Ereignissen reagieren Märkte häufig mit einer schnellen Verkaufswelle. Investoren suchen dann Sicherheit in Bargeld oder Staatsanleihen. Bitcoin gilt in solchen Phasen meist als risikoreiches Asset.
Das zeigt sich auch im sogenannten Short Term Holder SOPR. Dieser Indikator misst, ob kurzfristige Käufer mit Gewinn oder Verlust verkaufen. Der Wert liegt unter 1, was bedeutet, dass viele kurzfristige Anleger ihre Bitcoin mit Verlust veräußern.
Das deutet darauf hin, dass Marktteilnehmer weitere Kursrückgänge befürchten und Verluste begrenzen wollen.
Auch die Sharpe-Ratio ist deutlich negativ. Diese Kennzahl misst die Rendite im Verhältnis zum eingegangenen Risiko. Ein niedriger Wert signalisiert, dass die aktuelle Risikoprämie unattraktiv ist. Historisch tritt dies vor allem in Stressphasen auf.
Sollten die Vereinigten Staaten tatsächlich angreifen, erscheint ein erster deutlicher Kursrückgang wahrscheinlich. Gleichzeitig könnte ein Teil der Panik bereits eingepreist sein. Das würde mögliche weitere Verluste begrenzen, sobald Käufer auf niedrigeren Niveaus einsteigen.
Wirtschaftsdaten könnten Erholung beschleunigen
Neben der Geopolitik spielt auch die US-Wirtschaft eine wichtige Rolle. Heute werden bedeutende Daten veröffentlicht, darunter der PCE-Preisindex – das bevorzugte Inflationsmaß der US-Notenbank. Eine niedrigere Inflation erhöht die Wahrscheinlichkeit von Zinssenkungen.
Niedrigere Zinsen verbilligen Kredite und setzen mehr Kapital für Investitionen in Aktien und Kryptowährungen frei.
Zudem werden Zahlen zum Wirtschaftswachstum veröffentlicht. Das Bruttoinlandsprodukt misst den Gesamtwert aller produzierten Waren und Dienstleistungen. Eine starke Wirtschaft stützt in der Regel risikoreiche Märkte, könnte jedoch Zinssenkungen verzögern.
Bitcoin befindet sich somit an einem Wendepunkt. Eine militärische Eskalation könnte kurzfristig für einen Schock sorgen. Kehrt jedoch Ruhe ein oder fallen die Konjunkturdaten positiv aus, ist ebenso eine Erholung denkbar.
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