Foto: Gorodenkoff/Shutterstock
Heute ist wieder Freitag, und das bedeutet, dass erneut viele Bitcoin (BTC)-Optionen ablaufen. Diese Woche geht es um Kontrakte mit einem Gesamtwert von etwa 7,8 Milliarden Dollar, umgerechnet rund 6,6 Milliarden Euro. Damit handelt es sich um den größten Optionsverfall dieses Monats.
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Bitcoin steigt vor dem größten Optionsverfall des Monats
Der Bitcoin-Kurs ist in den vergangenen Tagen wieder gestiegen. Am Mittwochabend kletterte der Preis von etwa 62.000 Dollar auf knapp 70.000 Dollar. Diese Erholung erhielt Unterstützung durch starke Quartalszahlen des Chipherstellers Nvidia, die das Sentiment an den Finanzmärkten verbesserten. Inzwischen ist Bitcoin wieder etwas gefallen und der Kurs liegt bei rund 67.000 Dollar.
Heute laufen Bitcoin-Optionen mit einem Gesamtwert von etwa 7,8 Milliarden Dollar ab, umgerechnet rund 6,6 Milliarden Euro. Das ist ein großer Unterschied im Vergleich zur Vorwoche, als Optionen im Wert von etwa 2,0 Milliarden Dollar, umgerechnet rund 1,7 Milliarden Euro, abliefen.
Die Zahlen stammen von Deribit, der größten Plattform für Bitcoin-Optionen. Da sich hier das meiste Handelsvolumen konzentriert, geben diese Zahlen ein gutes Bild davon, wie Händler sich positionieren.

Eine Option ist ein Kontrakt mit einem festen Ablaufdatum. Händler vereinbaren im Voraus einen Preis, zu dem sie Bitcoin kaufen oder verkaufen können. Rund um einen solchen Verfallszeitpunkt bewegt sich der Markt häufig stärker, da Positionen geschlossen oder angepasst werden.
Max Pain und Preisniveaus, die Händler beobachten
Rund um den Optionsverfall achten Händler häufig auf Preisniveaus, bei denen viele Kontrakte offen sind. Das sind die sogenannten Strike Prices. Für heute liegt das sogenannte Max-Pain-Niveau bei rund 75.000 Dollar. Das ist das Preisniveau, bei dem die meisten Optionen ohne Auszahlung verfallen. Verkäufer müssen dann am wenigsten auszahlen. Letzte Woche lag dieses Niveau noch bei rund 70.000 Dollar.
Händler beachten dies häufig, weil sich der Kurs rund um den Verfall manchmal in Richtung dieses Niveaus bewegt. Das bedeutet nicht, dass der Preis dort immer endet, aber es kann die kurzfristige Entwicklung beeinflussen.

Mehr Calls als Puts, aber Vorsicht bleibt angebracht
Call-Optionen setzen auf einen Kursanstieg. Put-Optionen werden vor allem als Absicherung gegen einen Kursrückgang eingesetzt. Auch jetzt stehen, wie in der Vorwoche, mehr Call-Optionen offen als Put-Optionen. Die Put-Call-Ratio ist jedoch von 0,59 auf etwa 0,76 gestiegen. Das zeigt, dass relativ mehr Absicherung gegen einen Rückgang gesucht wird.
Die Verteilung zeigt, dass das Sentiment etwas positiver ist, Händler aber weiterhin mit zusätzlichen Schwankungen rund um den Optionsverfall rechnen.
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