Bitcoin kann Boost durch US-Spitzenbeamten-Aussagen erhalten

2 Min. Lesedauer
01. Okt. 2025, 04:44

Bitcoin konnte sich in den vergangenen Tagen von dem Sturzflug erholen, der nach der Zinssenkung der amerikanischen Zentralbank folgte. Obwohl eine Zinssenkung normalerweise positiv für Bitcoin ist, sorgte etwas anderes für Unsicherheit. Durch einige starke wirtschaftliche Datenpunkte erwartet der Markt nun plötzlich weniger Zinssenkungen.

Heute machte jedoch der Vizevorsitzende der amerikanischen Zentralbank Aussagen, die Bitcoin theoretisch helfen müssen.

Vizevorsitzender der amerikanischen Zentralbank unterstützt Bitcoin

Für Bitcoin ist eines das Wichtigste: dass die amerikanische Wirtschaft in guter Verfassung bleibt.

Solange das der Fall ist, wagen es Anleger in großem Umfang, weiterhin Kredite für Investitionen in die Wirtschaft zu gewähren, die letztendlich auch bei finanziellen Assets wie Bitcoin landen. Davon ist momentan noch die Rede, aber innerhalb der amerikanischen Zentralbank macht man sich Sorgen über die weitere Schwächung des Arbeitsmarktes.

Das machte Philip Jefferson, der betreffende Vizevorsitzende, heute während einer Konferenz in Finnland deutlich. Dort gab er an, dass sie sich innerhalb der Zentralbank bewusst sind, dass die Arbeitslosigkeit schnell explodieren kann.

Es ist die Aufgabe der Zentralbank, die Arbeitslosigkeit so niedrig wie möglich zu halten und gleichzeitig zu verhindern, dass die Inflation lange oder weit über zwei Prozent liegt.

Im Moment ist die Inflation auch zu hoch, wodurch viele Menschen der Meinung sind, dass Zinssenkungen nicht angebracht sind, weil diese die Inflation stimulieren. Auch dazu machte Jefferson Aussagen.

Er erwartet, dass der Prozess der Desinflation, fallende Inflation, nach diesem Jahr fortsetzt und dass die Inflation zu den gewünschten 2,0 Prozent zurückkehrt. Diese Aussagen sind gut für Bitcoin, denn er sagt hiermit eigentlich: wir müssen die Wirtschaft mit Zinssenkungen schützen und über Inflation machen wir uns keine großen Sorgen - also mehr Zinssenkungen.

Stimmt das denn?

Niemand kann die Zukunft vorhersagen, aber im Moment ist es jedenfalls unklar, welches der beiden - Inflation oder Arbeitslosigkeit - das größere Risiko darstellt.

Es gibt Beweise für die Abkühlung des Arbeitsmarktes, aber auch die Inflationserwartungen sind beträchtlich gestiegen. Im Allgemeinen scheint die Wirtschaft noch sehr stark zu sein, wodurch der Markt logischerweise an Jeffersons Geschichte zweifelt.

Sollten sie die Zinsen senken, während dies eigentlich nicht nötig ist, dann würde das das positivste Szenario für den Bitcoin-Kurs liefern.

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