Laut einem neuen Bericht des Vermögensverwalters Grayscale ist die Kryptowährung Aave unterbewertet. Die Analyse legt nahe, dass der „wahre“ Wert des Tokens über dem aktuellen Kurs liegt. Grayscale skizziert mehrere Szenarien für die Kursentwicklung in der kommenden Zeit.
Zusammengefasst
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Der Bericht von Grayscale schätzt den fairen Wert von AAVE auf 80 bis 100 US-Dollar.
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Laut der Analyse könnte der Kurs innerhalb eines Jahres in einem günstigen Szenario mit klaren regulatorischen Rahmenbedingungen auf etwa 175 US-Dollar steigen.
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Grayscale betrachtet Aave in der Analyse als ein Unternehmen mit vorhersehbaren Einnahmen, vergleichbar mit einer Fintech-Plattform.
Wachstumsszenarien laut Grayscale
Der Vermögensverwalter beschreibt im Bericht mehrere Wachstumsszenarien. Bei einem jährlichen Gewinnwachstum von 25 Prozent, vergleichbar mit Fintech-Unternehmen in einer Wachstumsphase, könnte der AAVE-Kurs laut ihrem Modell 227 US-Dollar erreichen. Bei einem Wachstum von 35 Prozent steigt die prognostizierte Bewertung sogar auf 444 US-Dollar.
Für das kommende Jahr könnte Aave laut Grayscale auf einen Kurs von 175 US-Dollar steigen.
1/ Grayscale Research believes the $AAVE token fair value could rise to ~$175 in one year and is currently undervalued at $75 Top 30 crypto assets age is ~8 years - compare that to the 100+ year average for the constituents currently in the Dow We're still early 🧵⬇️
Grayscale nennt außerdem strukturelle Trends, die das Wachstum von Aave fördern könnten, etwa die zunehmende Verbreitung von Stablecoins und die Tokenisierung von Real-World Assets (RWAs). Laut dem Bericht könnten diese Faktoren das Kreditvolumen erhöhen – unabhängig von der Entwicklung des breiteren Kryptomarktes.
Risiken und Herausforderungen
Trotz der positiven Prognose nennt der Bericht auch Risiken. So hat Aave eine schwierige Phase hinter sich: Wichtige Mitarbeiter verließen das Projekt, und der Gesamtwert der auf der Plattform hinterlegten Kryptowährungen (TVL) ging zurück.
Darüber hinaus verweist die Analyse auf einen großen Hack im April 2024, der für Marktverwerfungen sorgte und bei Aave erhebliche Verluste verursachte.
Die größte Unsicherheit bleibt laut Grayscale die Regulierung. Dennoch wird darauf hingewiesen, dass zukünftige Gesetzgebung, wie etwa der US-amerikanische CLARITY Act, für dezentrale Projekte wie Aave vorteilhaft sein könnte.






