Foto: Hryshchyshen Serhii/Shutterstock
Draußen ist es eiskalt und auf dem Kryptomarkt ist es mindestens genauso ungemütlich. Bitcoin bekommt ordentliche Schläge ab. Der Kurs fiel heute um zehn Prozent auf 65.000 Dollar, umgerechnet 55.000 Euro.
In noch nicht einmal vier Monaten hat sich der Wert der weltweit größten Kryptowährung halbiert. Was bedeutet das laut Krypto-Experten?
Kurz zusammengefasst
• Bitcoin (BTC) sackte am Donnerstag unter 70.000 Dollar und steht zum Zeitpunkt des Schreibens bei 65.000 Dollar.
• Der Kurs liegt jetzt etwa 48 Prozent niedriger als der Rekordstand von 126.000 Dollar aus Oktober 2025.
• Unsicherheit über amerikanische Regulierung und eine Verschiebung in Richtung KI und Edelmetalle setzen den Markt unter Druck.
So begann der Bitcoin-Crash
Der Kursrückgang von Bitcoin begann recht unauffällig mit einigen Gewinnmitnahmen. Innerhalb kürzester Zeit schlug die Stimmung jedoch um. Die Kryptowährung sackte durch mehrere wichtige Unterstützungszonen, wodurch die Stop-Losses wie Dominosteine umfielen.
Danach folgte eine Welle von Liquidationen auf dem Kryptomarkt. Der Verkaufsdruck ist momentan sehr hoch und das zieht den Bitcoin-Kurs nach unten. Die Kryptowährung verlor gut 20 Prozent an Wert in sieben Tagen und tauchte heute unter die 70.000 Dollar.
Während Krypto rot färbt, sorgt amerikanische Unsicherheit für zusätzliche Kälte. Anleger warten auf den Clarity Act. Dieses Gesetz soll bestimmen, wer Krypto reguliert: die SEC oder die CFTC.
Solange diese Klarheit fehlt, gehen Anleger weniger Risiko ein. Dadurch fließt Geld aus Krypto in „sichere Häfen“ wie Gold und Silber, obwohl diese Edelmetalle in der vergangenen Woche auch schwer zu kämpfen hatten.

Das sagen Experten über das Krypto-Blutbad
Die Kryptowelt ist sich nicht einig darüber, was dieser Rückgang bedeutet. Samson Mow, CEO des Bitcoin-Technologieunternehmens JAN3, nennt den Rückgang „unfair“. Seiner Meinung nach sollte Bitcoin nicht automatisch nach unten gehen, wenn andere Märkte unter Druck stehen, weil die Kryptowährung knapp ist und eine eigene Dynamik hat.
Andere Prominente sind hingegen sehr ruhig. Balaji Srinivasan, ehemaliger Vorstand bei Coinbase, schaut auf die lange Frist. Systeme, die auf Code laufen, wie Krypto, gewinnen an Boden, und kurzfristige Schwankungen ändern das seiner Meinung nach nicht. Außerdem schreibt er in einem Post auf „X“ Folgendes:
Ich war noch nie so bullish über Krypto. Weil die internationale Ordnung, die auf Regeln basiert, am Zusammenbrechen ist und eine neue Ordnung, die auf Code basiert, gerade aufkommt. Deshalb spielt der Preis kurzfristig keine wirkliche Rolle.
Was meint dieser deutsche Krypto-Analyst?
Neben dieser Uneinigkeit gibt es auch ein deutliches „Buy-the-Dip“-Lager. Der bekannte Kryptohändler und Analyst Michaël van de Poppe schreibt auf „X“, dass DCA (gestaffeltes Einkaufen) am besten zu Märkten passt, in denen das Sentiment extrem negativ ist.
Laut Van de Poppe sehen wir Anzeichen von Kapitulation. Anleger sind „fertig mit dem Markt“, der Verkaufsdruck ist hoch und die technischen Indikatoren stehen auf extremen Ständen.
Der deutsche Krypto-Experte weist auf einen täglichen RSI von Bitcoin um 18 hin, ein Niveau, das seiner Meinung nach historisch vor allem bei großen Bodenphasen vorkommt. Denk beispielsweise an frühere Panikmomente auf dem Markt, wie den Covid-19-Crash in 2020.
The daily RSI of #Bitcoin is 18.
18.
The only times we’ve seen such a daily RSI of #Bitcoin:
– The drop in August ’23.
– The COVID Crash in ’20.
– The low in November ’18.This is what capitulation and a bear market low feels like. pic.twitter.com/DEjxDyc4TW
— Michaël van de Poppe (@CryptoMichNL) February 5, 2026
Dennoch ist Van de Poppe optimistisch und hat sogar 10.000 Dollar in sein Altcoin-Portfolio investiert. Früher schrieb er bereits, dass die meisten Altcoins 2026 möglicherweise nicht überleben, und dass dies Chancen bietet.
Der Krypto-Analyst nennt mehrere „positive Faktoren“, darunter die Idee, dass sich die wirtschaftlichen Umstände, wie die Zinsen, in der kommenden Zeit möglicherweise ändern. Auch erwartet er, dass der Clarity Act doch noch für mehr Klarheit sorgen kann.
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