Historischer Bitcoin-Absturz: Ist das der Tiefpunkt?

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06. Feb. 2026, 09:16
Historischer Bitcoin-Absturz: Ist das der Tiefpunkt?
Foto: Jaytrading / YouTube

Willkommen auf dem Kryptoschlachtfeld. Die aktuellen Kursverluste sind nichts für schwache Nerven. Der Bitcoin (BTC) verzeichnete innerhalb weniger Wochen seine größte rote Tageskerze aller Zeiten – ein Minus von über 38.000 US-Dollar in nur drei Wochen.

Ethereum (ETH) verlor 17 %, Solana (SOL) fiel unter 70 Dollar, der gesamte Kryptomarkt büßte in Rekordtempo rund 2 Billionen US-Dollar ein – davon 350 Milliarden allein in kürzester Zeit.

Der Bärenmarkt ist endgültig zurück – und das mit voller Wucht. Die Altcoins werden regelrecht mitgerissen.

Analysten und Investoren sprechen von einem „Bärenmarkt im Schnelldurchlauf“, denn auch traditionelle Märkte wie Rohstoffe und Tech-Aktien sind unter Druck. Die Parallelen zu den Panikphasen früherer Marktzyklen sind offensichtlich.

Weltuntergangsstimmung – und was sie wirklich bedeutet

Besonders bemerkenswert ist die aktuelle Marktstimmung: Angst dominiert sämtliche Diskussionen. Auf Twitter und anderen Plattformen häufen sich die Aussagen wie „Bitcoin ist tot“ oder „diesmal fällt er auf Null“.

Der Fear & Greed Index steht bei einem historischen Tief von 5 – ein Wert, der in dieser Form noch nie gemessen wurde.

Doch genau das könnte ein Wendepunkt sein. Historisch folgten auf solche „Max Pain“-Phasen oft starke Erholungen. Auch im letzten Zyklus brach der Markt zunächst weiter ein, bevor sich die Preise allmählich erholten.

Der entscheidende Punkt: Derzeit herrscht die tiefste Angst – und genau das ist oft der Moment, in dem smarte Investoren zu akkumulieren beginnen.

Das ist keine Kaufempfehlung – aber ich persönlich beginne, selektiv Positionen aufzubauen. Zuerst bei Bitcoin, und sobald bestimmte Preiszonen erreicht sind, auch bei Ethereum.

Strategie statt Panik: Akkumulation mit System

Während viele Anleger aus dem Markt aussteigen, setzen andere auf gezielte Akkumulation. Unterstützt durch technische Analyse – etwa Fibonacci-Retracements – wird an strategischen Punkten nachgekauft.

Ethereum wurde beispielsweise erstmals seit über zwei Jahren wieder im Spot-Bereich zugekauft, nachdem die Marke von 1.950 Dollar unterschritten wurde.

Auch Altcoins wie Solana, XRP, SUI oder Chainlink (LINK) stehen auf der Beobachtungsliste – allerdings nur, wenn sie in stark reduzierte Kursbereiche fallen. Wichtig dabei: Risikomanagement steht an erster Stelle.

Ich weise mehrfach darauf hin, dass meine Strategie individuell ist und keinesfalls blind übernommen werden sollte.

Der Markt ist tief gefallen – doch gerade in diesen Momenten entstehen oft die größten Chancen. Wer jetzt kühlen Kopf bewahrt, analysiert statt zu spekulieren, könnte langfristig profitieren.

Es bleibt jedoch ein Spiel mit Unsicherheiten – aber eben auch mit potenziell hoher Rendite.

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