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Der Bitcoin (BTC)-Markt zeigt vorsichtige Erholungszeichen. Amerikanische Bitcoin-ETFs (Exchange Traded Funds) verzeichneten diese Woche gemeinsame Zuflüsse von 506 Millionen Dollar, umgerechnet 429 Millionen Euro. Das ist der höchste Tageszufluss seit Anfang Februar.
Ein Spot-Bitcoin-ETF ist ein Beursfonds, der direkt Bitcoin kauft und verwahrt. Anleger können so über die Börse in Bitcoin investieren, ohne selbst Krypto-Coins zu verwalten. Die aktuellen Zuflüsse deuten darauf hin, dass große Marktteilnehmer wieder Interesse zeigen.
ETF-Zuflüsse und weniger Verkaufsdruck auf Coinbase
Laut Daten von SoSoValue flossen am Mittwoch 506 Millionen Dollar in amerikanische Bitcoin-Fonds. Das ist der höchste Stand seit dem 2. Februar. Solche Fonds werden vor allem von institutionellen Anlegern genutzt, wie Vermögensverwaltern und Pensionsfonds.
Julio Moreno, Forschungsleiter bei CryptoQuant, stellt fest, dass die Nachfrage nach Bitcoin zum ersten Mal seit Ende November wieder zunimmt.
Auch Ki Young Ju, Gründer von CryptoQuant, bestätigt dieses Bild. Er schrieb am Donnerstag auf X, dass der Verkaufsdruck auf Coinbase deutlich abnimmt, da die zuvor negative Prämie sich umgekehrt hat. Laut ihm deutet die Trendwende dieses Indikators darauf hin, dass amerikanische Anleger weniger aggressiv verkaufen als in den Wochen zuvor.
Selling pressure on Coinbase is easing. pic.twitter.com/mKukQ8pMRx
— Ki Young Ju (@ki_young_ju) February 26, 2026
Auch andere Stimmen
Dennoch gibt es auch Zurückhaltung. Illia Otychenko, Analyst bei CEX.IO, weist darauf hin, dass die Handelsvolumen auf dem Futures-Markt seit Anfang Februar um rund 44 Prozent gesunken sind. Damit meint er, wie viele Futures-Kontrakte in einem bestimmten Zeitraum gehandelt wurden. Das sind Kontrakte, mit denen Krypto-Händler auf einen zukünftigen Preis setzen.
Auf dem Spot-Markt, wo direkte Käufe stattfinden, liegt das Volumen sogar rund 50 Prozent unter den aktuellen Höchstständen.
Weniger Handel und weniger Leverage führen automatisch zu weniger Zwangsverkäufen. Das bedeutet laut Otychenko nicht automatisch, dass ein neuer Aufwärtstrend begonnen hat.
Identitätskrise und Flucht in Cash
Trotz der aktuellen Erholung liegt Bitcoin noch immer fast 50 Prozent unter dem Höchststand von 126.000 Dollar aus Oktober 2025. Bloomberg spricht daher von einer Identitätskrise, da Bitcoin weniger überzeugend als Inflationsschutz oder digitales Gold wirkt.
Laut Nic Puckrin, CEO von Coinbureau, halten viele Krypto-Hedgefonds derzeit vor allem Cash. Einige Fonds haben sogar kein Engagement mehr in Bitcoin oder Ethereum (ETH). Auch Stablecoins, digitale Coins, die beispielsweise an den Dollar gekoppelt sind, sind als sicherer Parkplatz beliebt.
Die kommenden Wochen sind entscheidend, denn dann wird sich zeigen, ob Bitcoin tatsächlich eine neue Aufwärtsphase begonnen hat.
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