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Zwei bekannte Krypto-Analysten beurteilen die nächste Phase für Bitcoin (BTC) unterschiedlich. Der eine sieht den schlimmsten Kursrückgang als überstanden. Der andere warnt, dass die härteste Prüfung für Anleger jetzt erst beginnt: das lange Warten.
Kurz zusammengefasst
- Analyst Alex Thorn sieht Signale, dass der Boden für Bitcoin in Sicht ist, warnt aber vor einer langen Stagnationsphase.
- Technische Indikatoren wie der 200-Wochen-Durchschnitt und der Relative Strength Index (RSI) deuten auf einen möglichen Boden hin.
- Sein Kollege James Check stellt fest, dass sich die Herausforderung von „Preisschmerz“ zu „Zeitschmerz“ verlagert, was die Geduld der Anleger auf die Probe stellt.
Boden in Sicht, aber Risiken bleiben
Alex Thorn stellt fest, dass „der schlimmste Bitcoin-Schmerz mit ziemlicher Sicherheit hinter uns liegt“, auch wenn weitere Rückgänge noch möglich sind. Sein Optimismus basiert auf technischen Signalen, die historisch gesehen häufig einen Boden ankündigen.
So bewegt sich der Kurs um den 200-Wochen-Durchschnitt, und mehr als die Hälfte aller Bitcoins befindet sich „unter Wasser“ (zu einem höheren Preis gekauft). Laut Thorn deuten solche Signale oft auf den Punkt maximaler Mutlosigkeit unter Anlegern hin – ein möglicher Wendepunkt.
Gleichzeitig bestehen Risiken. Ein Rückgang am Aktienmarkt würde Bitcoin mitreißen. Zudem herrscht allgemeine Stimmungstiefe, und es fehlt an positiven Nachrichten, die den Kurs antreiben könnten.
Von Preisschmerz zu Zeitschmerz
Analyst James Check von Glassnode reagiert darauf. Er stimmt zu, dass der „Preisschmerz“ durch starke Kursrückgänge vorbei ist. Seiner Ansicht nach beginnt nun der „Zeitschmerz“: eine lange Stagnationsphase, die für Anleger mental schwerer zu ertragen ist.
Check erklärt, dass ein plötzlicher Einbruch zu überstehen ist, weil Anleger „vor Schreck erstarren“. Die Zermürbung durch einen Markt, der monatelang seitwärts läuft, ist seiner Meinung nach der Punkt, an dem viele aufgeben. Sie verkaufen dann ausgerechnet „im Moment der größten Chancen“.
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