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Monero erreicht Rekordhoch von 596 $ nach Kurssprung

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Foto: Arsenii Palivoda/Shutterstock

Die anonyme Kryptowährung Monero (XMR) hat in der Nacht ein neues Allzeithoch von 596 US-Dollar erreicht. Der Kursanstieg markiert den höchsten Stand der Währung seit acht Jahren und wird von einem wachsenden Interesse an sogenannten Privacy-Coins getragen.

Kurz zusammengefasst:

  • Monero (XMR) ist auf ein neues Rekordhoch von 596 US-Dollar gestiegen – der höchste Kurs seit acht Jahren.
  • Der Anstieg wird durch das wachsende Interesse an Privacy-Coins ausgelöst, die anonyme Transaktionen ermöglichen.
  • Experten sehen einen steigenden Bedarf an Datenschutz durch strengere Vorschriften und bessere Blockchain-Analyse – warnen aber auch vor regulatorischem Druck.
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Rekordkurs nach acht Jahren

Der Preis von Monero erreichte am Sonntag einen neuen Rekordwert von 596 US-Dollar. Zum Zeitpunkt des Schreibens liegt der Kurs bei etwa 572 US-Dollar, was einem Anstieg von rund 19 % in den letzten 24 Stunden und 34 % in der vergangenen Woche entspricht, wie Daten von CoinGecko zeigen.

Monero-Kurs (7 Tage) – Quelle: CoinGecko

Mit diesem Anstieg durchbricht Monero erstmals seit acht Jahren sein vorheriges Allzeithoch. Dieses wurde im Januar 2018 bei etwa 542 US-Dollar erreicht. Besonders auffällig ist die Entwicklung, da sich der breitere Kryptomarkt derzeit schwer tut, eine klare Richtung zu finden.

Mehrere Analysten blicken optimistisch auf die Zukunft der Coin – der unten zitierte Analyst etwa sieht in der aktuellen Kursentwicklung einen Hinweis auf weiteres Potenzial nach oben.

Erneutes Interesse an finanzieller Privatsphäre

Laut Krypto-Experten ist eine zentrale Triebfeder hinter dem Kursanstieg die wiederauflebende Nachfrage nach finanzieller Privatsphäre. Privacy-Coins wie Monero sind so konzipiert, dass sie Transaktionsdaten – etwa Absender, Empfänger und Betrag – verschleiern.

Das unterscheidet sie etwa von Bitcoin (BTC), dessen Transaktionen öffentlich nachvollziehbar sind.

Dieser Bedarf wird verstärkt durch striktere Regulierungen, zunehmende Identifikationspflichten auf Kryptobörsen und immer leistungsfähigere Technologien zur Blockchain-Analyse. Damit wird das Bedürfnis nach Privatsphäre zunehmend von einem ideologischen Standpunkt zu einer praktischen Notwendigkeit für immer mehr Nutzer.

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Kritik und Risiken trotz Kursanstieg

Analysten geben jedoch auch kritische Hinweise zur aktuellen Kursentwicklung.

Die Liquidität bei Privacy-Coins ist oft gering und konzentriert sich auf Offshore-Börsen. Das kann Kursbewegungen verstärken und wirft Fragen auf, wie nachhaltig solch starke Anstiege wirklich sind – besonders bei Coins, die auf stark regulierten Handelsplattformen kaum noch vertreten sind.

Zudem warnen manche vor steigendem Druck von Regulierungsbehörden und Banken. Genau die Eigenschaften, die Privacy-Coins für datenschutzbewusste Nutzer attraktiv machen, rücken sie ins Visier von Regulierern.

Das könnte langfristig dazu führen, dass sie von Börsen delistet werden – was sowohl die Zugänglichkeit als auch den Wert stark beeinflussen kann.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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