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LUNA steigt aufgrund möglicher Rechtsstreit-Einigung

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Terra-Chef gesteht Jahre später Milliardenbetrug

Foto: July Ko/Shutterstock

Voraussichtlich wird es bald zu einer Einigung im Rechtsstreit zwischen Terraform Labs, dem ehemaligen CEO Do Kwon und der US-amerikanischen Securities and Exchange Commission (SEC) kommen.

Die SEC beschuldigt Terraform Labs und Kwon, Investoren getäuscht zu haben, indem sie die Registrierung und den Verkauf der algorithmischen Stablecoin TerraUSD (UST) und anderer Terra-Token nicht korrekt durchgeführt haben.

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Finanzielle Folgen und Verbote

Terraform Labs und Kwon sollen eine Strafe von etwa 5,3 Milliarden Dollar zahlen. Dies ist die höchste bisher für ein Krypto-Projekt verhängte Strafe. Diese umfasst die Rückzahlung von unrechtmäßig erlangten Gewinnen, Zinsen und zivilrechtliche Strafen. Terraform Labs hat Berufung eingelegt und eine niedrigere Strafe von einem Million Dollar vorgeschlagen. Sie argumentieren, dass die Verluste verbundener Entitäten wie der Luna Foundation Guard in der SEC-Klage nicht ausdrücklich genannt wurden.

CEO Chris Amani erklärte im Prozess, dass das Unternehmen insolvent sei und nur noch über etwa 150 Millionen Dollar verfüge.

Zusätzlich will die SEC Kwon verbieten, weiterhin als Direktor oder leitender Angestellter in einem Wertpapierunternehmen tätig zu sein. Sie forderte auch die vollständige Offenlegung von Kwons finanziellen Konten und Vermögenswerten, was Kwon unter Berufung auf das fünfte Verfassungszusatz ablehnte.

Kwon wurde im März 2023 in Montenegro verhaftet, weil er gefälschte Reisedokumente besaß. Die USA versuchen seitdem, seine Auslieferung zu erwirken.

Größter Anstieg des LUNA-Tokens seit dem 12. April

Der LUNA-Token stieg um 38 Prozent, als die Nachricht über die Einigung bekannt wurde. Laut TradingView war dies der höchste Anstieg seit dem 12. April.

Terraform Labs und Kwon wurden bereits zuvor für die Täuschung von Investoren verantwortlich gemacht. Das führte zum Zusammenbruch ihres UST-Ökosystems und der ursprünglichen LUNA-Token. Die Verluste betrugen etwa 40 Milliarden Dollar und stellten einen schweren Schlag für den gesamten Kryptomarkt dar.

 

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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