Gino Presti Gino Presti
2 min. Lesedauer

‚Es gibt zu viele Kryptowährungen‘, steht eine große Säuberung bevor?

Es gibt zu viele Kryptowährungen

Foto: Chinnapong/Shutterstoc

Nach dem Bärenmarkt von 2022 herrschte noch viel Unsicherheit am Markt, aber diese scheint nun nahezu vollständig verschwunden zu sein. Der nächste Bullenmarkt hat laut vielen bereits begonnen. Das hat zu einer Explosion der Gesamtzahl der Tokens am Markt geführt – laut einigen Analysten sind es zu viele. Dies könnte der Beginn zahlreicher Fusionen und Übernahmen bedeuten.

Neue KI-Kryptomünze Kite steigt 27 Prozent
Neue KI-Kryptomünze Kite steigt 27 Prozent

Wie viele Kryptos gibt es eigentlich?

Wie viele Kryptowährungen es genau gibt, ist eine gute Frage. Es gibt verschiedene Datenanbieter, die überwachen, wie viele es sind, aber da jeder eine Kryptowährung starten kann, gibt es ziemlich große Unterschiede zwischen den verschiedenen Zahlen. So setzt CoinGecko zum Zeitpunkt des Schreibens die Zahl auf 13.686 einzelne Token, während CoinMarketCap mehr als 2,4 Millionen Coins verzeichnet.

Auch gibt es enorm viele ‘tote’ Kryptowährungen. Hierbei muss man zum Beispiel an gescheiterte Memecoins und direkte Betrügereien denken, aber auch an reguläre Projekte, die stillschweigend eingestellt wurden. Das scheint oft vorzukommen, laut neuerer Forschung.

Sind Fusionen und Übernahmen der nächste Schritt für Krypto?

CoinDesk folgert, dass die enorme Anzahl an Coins zu einer großen Anzahl von Fusionen und Übernahmen führen wird. Dies könnte den Sektor ‘bereinigen’: zurzeit sind alle Token zusammen etwa 2,5 Billionen US-Dollar wert.

Julian Grigo, Direktor für Institute und Fintech bei der Walletinfrastrukturanbieter Safe, denkt, dass es zu viele Coins gibt. Viele Projekte ähneln sich sehr, und Blockchains werden nun auch nicht von jedem genutzt. Sie sind seiner Meinung nach also überbewertet. Chiliz (CHZ) Network-CEO Alex Dreyfus sucht bereits nach guten Projekten, die reif für Fusionen oder Übernahmen sind.

Wenn es so weit ist, dann wird das vermutlich nicht das erste Mal sein; es sieht so aus, als wäre die erste Fusion bereits in Arbeit. Letzte Woche ging die Nachricht um, dass AI-Blockchains Fetch.AI (FET), SingularityNET (AGIX) und Ocean Protocol (OCEAN) verschmelzen möchten zur ‘Superintelligence Alliance’. Dieser Zusammenschluss steht noch nicht fest, darüber muss noch abgestimmt werden.

Diesen Artikel teilen
  • Share on Twitter
  • Share on Telegram
  • Share on Facebook
Autor:
Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

Gerade eingetroffen
Trending
Millionen Nutzer zählen herunter: Kraken bestätigt Pi-Coin-Listing
Millionen Nutzer zählen herunter: Kraken bestätigt Pi-Coin-Listing
  • 12/03/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Bank sieht Bitcoin bei 50.000 Dollar – danach Rekordpreise
Bank sieht Bitcoin bei 50.000 Dollar – danach Rekordpreise
  • 11/03/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Die Kryptowährung Cardano wird am stärksten getroffen, aber warum?
Analyst: „Cardano ist das nutzloseste Netzwerk“
  • 10/03/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Finanzriesen setzen voll auf Krypto: Millionen für Bitcoin, XRP und Solana
Finanzriesen setzen voll auf Krypto: Millionen für XRP und Solana
  • 13/03/2026
  • 2 Min. Lesedauer
3 IA prédisent le prix du Bitcoin dans cinq ans - un détail surprend
KI sagt den Bitcoin-Kurs in fünf Jahren voraus
  • 13/03/2026
  • 2 Min. Lesedauer

Trending Altcoin Nachrichten

So machte ein Krypto-Händler einen Fehler von 44 Millionen Euro
So machte ein Krypto-Händler einen Fehler von 44 Millionen Euro
  • 17:53
  • 3 Min. Lesedauer
Memecoin fällt 50 % nach verdächtigen Wallet-Verkäufen
Memecoin fällt 50 % nach verdächtigen Wallet-Verkäufen
  • 14:25
  • 2 Min. Lesedauer
XRP steigt um 14 % und verdrängt BNB vom vierten Platz
XRP steigt um 14 % und verdrängt BNB vom vierten Platz
  • 12:49
  • 2 Min. Lesedauer

Wissensbasis

Wissensbasis

Wissensbasis