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Am Freitag wurde bekannt, dass eine große Bank aus dem Vereinigten Königreich möglicherweise plant, den Schritt in die Kryptowelt zu wagen. Es ist nicht die erste Bank mit solchen Ambitionen, doch es unterstreicht die wachsende Akzeptanz der Kryptobranche durch die traditionelle Finanzwelt.
Britische Bank prüft Krypto-Produkte
Das Nachrichtenmedium Bloomberg berichtete am Freitag, dass die britische Bank Barclays erwägt, in den Kryptosektor einzusteigen. Quellen aus dem Umfeld der Bank sollen bestätigt haben, dass Informationen bei Technologieanbietern eingeholt wurden.
Eine künftige Nutzung der Blockchain-Technologie könnte bedeuten, dass die Bank tokenisierte Einlagen sowie Stablecoins anbieten möchte.
Bereits zuvor hatte Barclays einen Schritt in Richtung digitaler Vermögenswerte gemacht, indem das Institut in das Stablecoin-Startup Ubyx investierte. Damals betonte einer der Direktoren der Bank, dass spezialisierte Technologie entscheidend sei, um regulierten Institutionen die Nutzung dieser Innovation zu ermöglichen.
Im vergangenen Jahr prüfte Barclays zudem gemeinsam mit mehreren anderen Großbanken die Möglichkeit, eine eigene Stablecoin herauszugeben. Zu konkreten Ergebnissen ist bislang jedoch nichts bekannt.
Die Aktionäre reagierten offenbar verhalten auf die Nachricht. Trotz der positiven Meldung konnte ein Kursrückgang von 4 Prozent bei der Aktie nicht verhindert werden.
Allerdings stand auch der Gesamtmarkt unter Druck. Langfristig besteht für Investoren jedoch kaum Anlass zur Sorge: Im Vergleich zum Vorjahr liegt der Aktienkurs weiterhin mehr als 50 Prozent im Plus.
Weitere Banken sind bereits vorangegangen
Sollte Barclays tatsächlich tokenisierte Produkte und Stablecoins einführen, würde sich die Bank in eine wachsende Liste traditioneller Finanzinstitute einreihen, die in den Kryptomarkt expandieren.
Zu den Vorreitern zählt unter anderem die US-Großbank JPMorgan. Sie hat tokenisierte Einlagen bereits implementiert, sodass Kunden Transaktionen mit digitalen Varianten ihres Kapitals durchführen können. Diese laufen über „Base“, das von Coinbase entwickelte Protokoll auf Basis des Ethereum (ETH)-Netzwerks.
Auch die US Bank testete zuvor eine eigene Stablecoin auf dem Stellar (XLM)-Netzwerk. Weitere Institute wie Citi und die Bank of America haben ebenfalls Interesse an einem Einstieg in die digitale Finanzwelt signalisiert.
Insgesamt verdichten sich damit die Anzeichen, dass etablierte Banken dem Kryptosektor zunehmend strategische Bedeutung beimessen.
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