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Ein Krypto-Projekt gab am Samstagmorgen bekannt, Opfer eines Hacks geworden zu sein. Der Schaden soll in die Millionen Dollar gehen, doch das Team hinter dem Coin geht davon aus, dass er geringer ausfällt als die genannten Beträge vermuten lassen. Wie konnte das passieren? Und welche Folgen hat das für die Nutzer?
Krypto-Detektiv entdeckt Hack
Das dezentrale Projekt namens IoTeX wurde am Samstagmorgen vom Krypto-Detektiv Specter gewarnt. Laut ihm seien möglicherweise Zugriffsschlüssel gestohlen worden, mit denen ein Hacker Zugang zu einer IoTeX-Wallet erlangte. Insgesamt sollen dabei Krypto-Coins im Wert von 4,3 Millionen Dollar gestohlen worden sein.
Der Hacker soll die Coins anschließend schnell in Ethereum (ETH) umtauschen wollen. Anhand der geteilten Transaktionen ist zu erkennen, dass in hohem Tempo zahlreiche Transaktionen über mehrere dezentrale Handelsplattformen ausgeführt wurden. Damit wollte er die Rückverfolgung offenbar so schwierig wie möglich gestalten.
Projekt erwartet begrenzte Schäden
Das Krypto-Projekt selbst meldete sich etwa eine Stunde später mit einer Stellungnahme zu Specters Behauptung. Laut dem Team sei tatsächlich verdächtige Aktivität rund um eine IoTeX-Wallet festgestellt worden. Das Team arbeite rund um die Uhr daran, die Situation zu untersuchen und einzudämmen.
Die ersten Schätzungen der Untersuchung deuten auf einen geringeren Schaden hin als online angegeben. IoTeX steht in engem Kontakt mit großen Handelsplattformen und Sicherheitspartnern, die die Transaktionen untersuchen und die Coins wo möglich einfrieren. Die Situation sei laut dem Projekt unter Kontrolle.
IOTX-Kurs fällt weiter
Auch für Inhaber des IoTeX-Tokens war es ein Schock. Durch die Nachricht fiel der Coin innerhalb kurzer Zeit um acht Prozent. Damit sank der Kurs auf ein Niveau von 0,0049 Dollar pro Token. In den vergangenen Stunden fiel der Coin weiter, sodass er inzwischen zu einem Preis von 0,0045 Dollar pro Token gehandelt wird.
Solche Hacks können für Projekte schwerwiegende Folgen haben. Natürlich spielt der erlittene Schaden eine Rolle, doch in den meisten Fällen erholt sich ein Projekt nicht mehr davon, weil Kommunikation und Maßnahmen in den ersten Stunden nach dem Vorfall unzureichend sind. Viele Projekte scheinen sich nicht ausreichend darauf vorzubereiten, was im Ernstfall zu tun ist. Ein klarer, im Voraus festgelegter Plan kann dafür sorgen, dass der Schaden für Nutzer und das Projekt selbst begrenzt bleibt.
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