Gino Presti Gino Presti
3 min. Lesedauer

Altcoins bluten: Warum XRP, Solana und Ethereum tief abstürzen

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Altcoin Nachri…
Krypto-Crash erklärt: So gingen 16 Milliarden Euro verloren

Foto: Atichat Wattanasin Stone/Shutterstock

Der Kryptomarkt bricht massiv ein. Durch eine plötzliche Verkaufswelle sind bereits fast eine Milliarde Dollar an Positionen in Rauch aufgegangen. Bitcoin (BTC) fällt unter 80.000 Dollar, aber Altcoins wie XRP, Solana (SOL) und Ethereum (ETH) bekommen noch härtere Schläge. Warum ist das so?

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Kurz zusammengefasst

  • Zwangsverkäufe schlossen in 24 Stunden die Positionen von über 240.000 Händlern, zeigen Daten von Coinglass.
  • Insgesamt wurden 974 Millionen Dollar liquidiert. Ethereum war mit 385 Millionen Dollar das größte Opfer.
  • Auch Altcoins bekamen schwere Schläge: Solana, XRP und BNB fielen stärker als Bitcoin.

Welle von Liquidationen überschwemmt Kryptomarkt

In 24 Stunden wurden Positionen von mehr als 240.000 Händlern automatisch geschlossen. Zusammen ging es um 974 Millionen Dollar an Liquidationen. Ethereum bekam den größten Schlag mit 385 Millionen Dollar an geschlossenen Positionen, gefolgt von Bitcoin mit 188 Millionen Dollar.

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Altcoins unter Druck

Der Altcoin-Markt steht momentan erheblich unter Druck. Die Top 5 der größten Altcoins färbt sich derzeit blutrot:

Kryptowährung Verlust der letzten 24 Stunden
Ethereum -11,3 Prozent
BNB -7,5 Prozent
XRP -9,3 Prozent
Solana -10,9 Prozent
TRON – 2,4 Prozent

Warum besonders Altcoins es schwer haben

Altcoins bekommen bei Panik auf dem Kryptomarkt oft die schwersten Schläge. Dies hat unter anderem mit der Marktdynamik zu tun. Erstens sind Altcoins volatiler. Bei geringerer Liquidität sorgen relativ kleine Verkäufe bereits für größere Preisbewegungen.

Zweitens nehmen Händler oft mehr Risiko, indem sie mit geliehenem Geld (Leverage) handeln, weil sie auf extra schnelle Gewinne hoffen. Das funktioniert manchmal auch in die andere Richtung: fällt der Kurs ein wenig, geraten sie schneller in Schwierigkeiten. Wenn der Verlust zu groß wird, schließt die Börse ihre Position automatisch (Liquidation), um zu verhindern, dass sie mit Schulden zurückbleiben.

Das sorgt für zusätzliche Verkaufsorders zum selben Zeitpunkt. Und genau diese zusätzlichen Verkäufe drücken den Preis noch weiter nach unten, wodurch wieder mehr Positionen umfallen. So entsteht ein Schneeballeffekt.

Darüber hinaus flüchten viele Anleger in unruhigen Momenten zu „sichereren“ Optionen innerhalb von Krypto, wie Bitcoin oder Stablecoins. Das entzieht Altcoins zusätzliche Nachfrage, genau in dem Moment, in dem bereits Druck auf dem Kurs steht. Doch auch für Stablecoins sind es momentan schwere Zeiten.

Grund zur Panik? Das sagen Marktkenner

Laut Experten lag die Ursache also weniger in plötzlicher Panik und mehr im Mechanismus des Marktes. Der Rückgang spielte sich am Wochenende ab, wenn weniger Handel stattfindet und die Orderbücher dünner sind. Dadurch kann ein relativ kleiner Kursrückgang bereits einen Dominoeffekt verursachen.

Sobald Preise durch bestimmte Niveaus fallen, schließen Plattformen automatisch Positionen mit geliehenem Geld, um größere Verluste zu verhindern. Diese Zwangsverkäufe drücken den Kurs weiter nach unten, woraufhin neue Liquidationen folgen. So spült der Markt übermäßige Spekulation weg. Es findet eine „Bereinigung“ statt, die oft besonders hart für Altcoins ausfällt.

Marktkenner achten jetzt besonders auf zwei Dinge: wie schnell die Liquidationen versiegen und ob Käufer zurückkehren. Das bestimmt, ob der Markt sich stabilisiert oder ob der Druck auf Altcoins noch länger anhält.

Die Marktdynamik ist ein Faktor, der den Krypto-Crash verursacht. Auch diese Ursachen dürfen nicht übersehen werden.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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