Crypto Rewind: Bitcoin fällt wegen KI-Bedrohung, während sich Bodensignale mehren

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Crypto Rewind: Bitcoin fällt wegen KI-Bedrohung, während sich Bodensignale mehren
Foto: Cyber Kristiyan/Shutterstock
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Der Kryptomarkt gab in dieser Woche nach, doch gleichzeitig mehren sich die Anzeichen für eine Bodenbildung. Obwohl sich das US-Kryptogesetz verzögert, arbeiten die Behörden weiter an besseren Regeln für Kryptounternehmen. Unterdessen wächst die Bedrohung durch KI.

Zusammengefasst:

  • Der Kryptomarkt gab in dieser Woche nach, doch es gibt immer mehr Anzeichen für eine Bodenbildung.

  • Obwohl der Clarity Act verschoben wurde, werden die Regeln für Kryptounternehmen in den USA dennoch verbessert.

  • Kryptoprojekte sehen sich einer wachsenden Bedrohung durch KI-gestützte Hackerangriffe ausgesetzt.

Bitcoin fällt

Der Kryptomarkt beendete die Woche in gedrückter Stimmung. Das steht in starkem Kontrast zu den Aktienmärkten, die derzeit beinahe täglich neue Rekorde aufstellen. Der Bitcoin-Kurs fiel von rund 65.000 Dollar zu Beginn der Woche auf etwa 62.500 Dollar am Ende der Woche.

Oben: Bitcoin-Kurschart, CoinGecko
Oben: Bitcoin-Kurschart, CoinGecko

Dieser Kursrückgang zog auch den restlichen Kryptomarkt nach unten. Einige Kryptowährungen wie Ethereum scheinen sich jedoch etwas besser zu behaupten, was Analysten Hoffnung auf weitere Kurssteigerungen macht.

„Bitcoin ist tot“

Immer mehr Signale deuten darauf hin, dass der Bitcoin-Kurs seinen Boden bald erreicht haben könnte. Kurzfristige Anleger wurden fast vollständig aus dem Markt gespült und die Zahl der Bitcoin-Transaktionen ist so niedrig, dass Miner daran kaum noch verdienen. Verschiedene Indikatoren zeigen: Viel schlechter kann es kaum noch werden.

In den sozialen Medien heißt es daher immer häufiger: „Bitcoin ist tot“. Krypto-Veteranen zufolge treten solche Aussagen vor allem während eines Bärenmarktes auf, wenn die Kurse extrem niedrig sind. Im Laufe der Jahre wurde Bitcoin in solchen Phasen bereits Hunderte Male für tot erklärt.

Signale für eine Bodenbildung

Immer mehr Analysten und Experten erkennen daher Anzeichen für eine Bodenbildung und erwarten, dass der Marktboden nahe ist. In dieser Woche schloss sich auch Vermögensverwalter VanEck dieser Einschätzung an.

Michael Saylor erklärte zudem, dass ihn der Kursrückgang nicht beunruhige. Solche Kursbewegungen seien seiner Ansicht nach normal und gehörten zum Bitcoin-Markt. In dieser Woche ist es sechs Jahre her, seit er mit seinem Unternehmen Strategy begann, Bitcoin zu kaufen. Seitdem hat sich das Unternehmen zum weltweit größten Bitcoin-Besitzer entwickelt.

Neue US-Kryptoregeln trotz Verschiebung des Kryptogesetzes

Obwohl die Abstimmung über das neue US-Kryptogesetz verschoben wurde, wollen die Behörden offenbar nicht länger darauf warten. US-Aufsichtsbehörden kündigten an, unabhängig davon weiter an einer Verbesserung der Kryptoregulierung zu arbeiten.

Eine neue Entwicklung ist das Vorhaben, es US-Kryptounternehmen zu erleichtern, eine Banklizenz zu erhalten.

Die wachsende Bedrohung durch KI

Unterdessen sorgt die Bedrohung durch KI in der Bitcoin-Community für große Unruhe. Vor Kurzem wurde eine beliebte Verwahrungslösung für Bitcoin gehackt, wodurch Schäden in Millionenhöhe entstanden. Später stellte sich heraus, dass sich die Schwachstelle mithilfe von KI leicht aufspüren ließ.

Seitdem hat ein Team aus Freiwilligen damit begonnen, sämtliche Bitcoin-Software mithilfe von KI zu überprüfen. Auf diese Weise wurden Tausende Fehler entdeckt.

Cyberangriffe auf Kryptoprojekte

Die Bitcoin-Plattform Boltz warf in dieser Woche das Handtuch. Das Projekt ist mit so vielen KI-gestützten Cyberangriffen konfrontiert, dass es sich nicht mehr ausreichend dagegen verteidigen kann.

Auch mehrere andere Kryptoprojekte wurden in dieser Woche von einer Serie schwerer Angriffe getroffen. Ob die Angreifer dabei KI einsetzten, ist unbekannt, erscheint jedoch durchaus möglich.

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