Stephanie Morgenroth Stephanie Morgenroth
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Banken am Abgrund – Warum 2026 das Jahr von Bitcoin wird

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Kolumnen
Banken am Abgrund – Warum 2026 das Jahr von Bitcoin wird

Foto: Michael Gordon/Shutterstock

Viele glauben, die Bankenkrise sei überwunden. Ich sehe das anders. Was wir aktuell erleben, ist keine Erholung, sondern eine gefährliche Atempause – die Ruhe vor dem Sturm.

Wenn wir genauer hinsehen, offenbaren sich dramatische Entwicklungen, die weitreichende Folgen für unser Finanzsystem haben könnten – und damit auch für Bitcoin (BTC).

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Die Wahrheit hinter den Bilanzen

Auf dem Papier schreiben viele US-Banken Gewinne. Doch die Realität sieht anders aus. Ende Q3 2025 summierten sich die unrealisierten Verluste auf satte 337,1 Milliarden US-Dollar.

Das ist das 14. Quartal in Folge mit Verlusten – und es ist sechsmal schlimmer als zur Hochphase der Finanzkrise 2008. Solange die Einleger ruhig bleiben und keine Massenabhebungen stattfinden, bleibt die Fassade bestehen.

Doch wenn Panik ausbricht und Kapital abgezogen wird, kippt das System. Dann ist es buchstäblich Game Over.

Gewerbeimmobilien als Zeitbombe

Ein weiteres Pulverfass sind Gewerbeimmobilien. Viele Regionalbanken haben in den letzten Jahren ihre Kredite immer wieder verlängert – getreu dem Motto: Extend and Pretend. Doch jetzt, Ende 2025, holt die Realität sie ein.

59 US-Banken halten CRE-Kredite (Commercial Real Estate) in ihren Büchern, die über 300 % ihres Eigenkapitals betragen. Schon ein Rückgang des Immobilienwerts um 30 % würde diese Banken rechnerisch in die Insolvenz treiben.

Die Zahlen lügen nicht – wir stehen vor einer Insolvenzwelle.

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Schattenbanken und die unterschätzte Gefahr

Wer meint, das Problem beschränke sich auf klassische Banken, irrt. Das Beispiel des Autozulieferers „First Brands“ zeigt, wie gefährlich Shadow Banking sein kann.

Offiziell ging das Unternehmen mit ein paar Milliarden Schulden in die Pleite. Doch in Wahrheit waren es bis zu 50 Milliarden – versteckt über Supply Chain Finance und nicht regulierte Kreditkanäle.

Und wer finanziert diese Konstrukte oft mit? Richtig – regionale Banken. Der Dominoeffekt hat längst begonnen.

Warum das alles bullish für Bitcoin ist

Diese systemischen Risiken machen eines klar: Unser Finanzsystem steht am Limit. Die Reverse Repo Facility der Fed – ihr letzter Notgroschen – ist praktisch leer. Jeder neue Dollar an Staatsschulden zieht direkt Liquidität aus den Banken.

Am 1. Dezember 2025 hat die Fed ihr Quantitative Tightening (QT) offiziell gestoppt. Was kommt als Nächstes?

Die Druckerpresse. In diesem Umfeld wird Bitcoin nicht mehr als Tech-Aktie wahrgenommen, sondern als makroökonomischer Indikator – ein echtes Liquiditätsbarometer.

Zwei Wege, eine Entscheidung

Die Entscheidung liegt klar auf dem Tisch:

  1. Deflationärer Kollaps – mit einer Welle von Bankenpleiten
  2. Reflationierung – also massives Gelddrucken, um das System zu stützen

Wenn man mich fragt, die Geschichte zeigt, dass sich Zentralbanken immer wieder für Option zwei entscheiden. Und genau deshalb könnte 2026 das Jahr werden, in dem Bitcoin durch die Decke geht – vielleicht sogar auf 250.000 US-Dollar, wie Arthur Hayes prognostiziert.

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Über den Autor:
Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth ist seit Juli 2024 Autorin bei Crypto Insiders. Ursprünglich absolvierte sie ein Medizinstudium und promovierte in diesem Fachbereich. Während ihrer Tätigkeit als Therapeutin entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Vermitteln von Wissen. 2020 stieß sie auf Kryptowährungen und Blockchain-Technologie und gründete 2021 den YouTube-Kanal „MissCrypto“, um ihr Wissen zu teilen. Ihre Expertise liegt in den Bereichen Kryptowährungen, Blockchain, Finanzen und Web3. Stephanie ist regelmäßige Sprecherin auf Konferenzen und eine gefragte Ansprechpartnerin für deutsche Medien.

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