Furkan Yildirim Furkan Yildirim
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Nahost-Konflikt: Droht ein Crash an den Märkten?

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Foto: @CoinCheckTV Bild YT

Die Lage im Nahen Osten ist eskaliert – und als Investor frage ich mich vor allem: Wie startet die neue Handelswoche? Viele erwarten einen starken Abverkauf bei den US-Futures um 0 Uhr.

Entscheidend dürfte jedoch erst 2 Uhr werden, wenn die Öl-Futures eröffnen. Dann zeigt sich, wie ernst die Märkte die Situation wirklich nehmen.

Bei aller Analyse von Bitcoin (BTC), Aktien und Kapitalmärkten gilt: Krieg ist niemals positiv – im Fokus stehen die Menschen vor Ort. Ich betrachte hier bewusst die finanziellen Auswirkungen, da sie die Grundlage meiner Investmententscheidungen sind.

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Bitcoin als Frühindikator am Wochenende

Bitcoin hat auf den initialen Angriff auf Iran zunächst negativ reagiert und ist kurzfristig auf rund 63.000 US-Dollar gefallen.

Das ist nicht überraschend, denn Bitcoin ist am Wochenende durchgehend handelbar und fungiert daher oft als eine Art Frühindikator für das, was an den traditionellen Märkten folgen könnte.

Interessant fand ich allerdings, dass die Reaktion vergleichsweise moderat ausfiel. Solche Rücksetzer haben wir in den vergangenen Wochen mehrfach gesehen – ganz ohne geopolitische Eskalation.

Im Anschluss kam es sogar zu einer Erholung. Historisch betrachtet zeigen sowohl Aktienmärkte als auch Bitcoin nach geopolitischen Schocks zwar kurzfristige Volatilität, mittelfristig jedoch häufig eine Stabilisierung oder sogar neue Einstiegschancen.

Das war bei früheren Ereignissen wie dem Russland-Ukraine-Krieg oder den Spannungen im Nahen Osten ebenfalls zu beobachten. Kurzfristige Panik – ja. Dauerhafter Einbruch – in den meisten Fällen nein.

Drei Szenarien – und die Schlüsselrolle der Straße von Hormus

Ich habe verschiedene Experteneinschätzungen analysiert und für mich drei realistische Szenarien definiert.

Szenario A wäre eine schnelle Eindämmung des Konflikts. Eine Deeskalation, möglicherweise ein Machtvakuum im Iran, offene Seewege und keine weitere militärische Zuspitzung. Das wäre klar positiv für die Märkte – halte ich aktuell aber nicht für das wahrscheinlichste Szenario.

Szenario B ist aus meiner Sicht realistischer: eine länger anhaltende Phase erhöhter Spannungen ohne vollständige Eskalation. Wochenlange Unsicherheit, schwankende Märkte, aber keine dramatische Zuspitzung.

Szenario C wäre die vollständige Eskalation – insbesondere durch eine Blockade der Straße von Hormus. Rund 20 % des globalen Ölangebots laufen durch diese Meerenge.

Sollte es hier zu einer nachhaltigen Unterbrechung kommen, wären stark steigende Ölpreise nahezu unausweichlich. Einige Experten sprechen in diesem Fall sogar von einer „garantierten globalen Rezession“.

Deshalb liegt mein Fokus heute Nacht klar auf den Öl-Futures. Ein massiver Preissprung würde Inflations- und Rezessionsängste neu entfachen – mit entsprechenden Auswirkungen auf Risikoassets wie Aktien und Kryptowährungen.

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Meine Positionierung und Strategie

Ich selbst übertreibe es aktuell nicht mit Trading-Aktivität. In den vergangenen Tagen habe ich gezielt eine Long-Position im Bereich um 63.000 US-Dollar aufgebaut.

Die Reaktion nach unten war in meinen Augen zu schwach, um von echter Panik zu sprechen. Zudem sah ich positive Spot-Nachfrage und eine solide Marktstruktur.

Einen Teil der Gewinne habe ich bereits realisiert, meinen Stop-Loss habe ich ins Plus nachgezogen. Kapitalerhalt steht für mich in dieser Phase klar über maximaler Rendite.

Sollte es doch noch zu einer stärkeren Eskalation und einem deutlichen Rücksetzer kommen, sehe ich das eher als mittel- bis langfristige Chance – insbesondere im Spot-Bereich.

Überhebelte Positionen halte ich aktuell für gefährlich. Die Unsicherheit ist hoch, und jederzeit können neue Nachrichten eintreffen. Mein Ansatz bleibt daher: besonnen bleiben, Risiko managen und Chancen nutzen, wenn sich das Chance-Risiko-Verhältnis klar verbessert.

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Über den Autor:
Furkan Yildirim

Furkan Yildirim ist Wirtschaftsingenieur (M.Sc.) mit Fokus auf Blockchain-Technologie und ein leidenschaftlicher Experte im Bereich Kryptowährungen. Nach seinem Studium arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Fraunhofer Institut und der TU Dortmund im Projekt „Blockchain Europe“. Privat entdeckte er Bitcoin durch Freunde und begann als Trader, was sein Interesse an dezentralen, zensurresistenten Systemen weiter vertiefte. Heute teilt er sein Wissen über Kryptowährungen auf Social Media, betreibt einen YouTube-Kanal und wird regelmäßig von Medien wie Welt und NTV als Experte eingeladen.

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