Foto: Jaytrading / YouTube
Der letzte große Zinsentscheid des Jahres steht bevor – und es ist ausgerechnet die Bank of Japan, diese Woche für Aufsehen sorgen könnte. In diesem Artikel nehme ich euch mit durch die möglichen Auswirkungen auf Bitcoin (BTC) und andere Risiko-Assets.
Ich erkläre, warum der Yen an Stärke gewinnen könnte, was der sogenannte Yen Carry Trade damit zu tun hat und ob wir mit einem letzten „Max Pain„-Moment vor dem großen Bounce rechnen sollten.
Zinsentscheid: Höchster Stand seit 1995
Die Bank of Japan plant mit hoher Wahrscheinlichkeit, den Leitzins von derzeit 0,5 % auf 0,75 % anzuheben – das wäre der höchste Stand seit 1995. Damit würde Japan endgültig seine jahrzehntelange Nullzinspolitik verlassen.
Bereits zwei frühere Zinsschritte – im Juli 2024 und im Januar 2025 – führten zu massiven Abverkäufen auf dem Krypto- und Finanzmarkt. Bitcoin verlor damals jeweils bis zu 30 % an Wert.
Ist der Crash schon eingepreist?
Kritiker sagen:
„Wir wissen doch längst, dass der Zinsentscheid kommt – also ist alles eingepreist.“
Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Zwar kennt der Markt das Datum und die erwartete Zinserhöhung, doch nicht jede Konsequenz ist vollständig berücksichtigt.
Besonders der Einfluss auf den Yen Carry Trade könnte unvorhergesehene Marktbewegungen auslösen – und genau das sorgt für Unsicherheit.
Yen Carry Trade: Der versteckte Hebel
Was viele unterschätzen: Der Yen Carry Trade war jahrzehntelang eine extrem lukrative Strategie. Investoren liehen sich billiges Geld in Yen, um in höher verzinste Währungen wie den US-Dollar zu investieren.
Doch wenn nun auch Japan seine Zinsen hebt, verliert dieses Modell an Attraktivität – mit möglicherweise starken Kapitalbewegungen als Folge. Und diese Trades werden oft punktgenau zum Zinsentscheid aufgelöst.
In der Vergangenheit folgte nach solchen Zinsentscheidungen stets ein starker Abverkauf. Wichtig dabei: Es waren nicht nur die Zinsen, sondern auch andere politische Faktoren, wie z. B. Trumps Amtsantritt oder große Bitcoin-Verkäufe durch staatliche Stellen.
Dennoch zeigt das Muster: Zinsentscheid → Abverkauf → Rebound.
Ich könnte mir vorstellen, dass es auch diesmal wieder einen „Max Pain“-Moment gibt – vielleicht einen letzten Dip in Richtung der unteren Support-Zonen, bevor wir den finalen Boden sehen und der Markt wieder nach oben durchstartet.
Der letzte Dip vor dem Bounce?
Diese Woche könnte noch einmal spannend werden. Zwar ist der Zinsentscheid der Bank of Japan kein völliger Schock mehr, doch die Konsequenzen auf den Devisenmarkt und auf Bitcoin könnten stark unterschätzt werden.
Sollte es zu einem kurzfristigen Abverkauf kommen, sehe ich das eher als Chance denn als Risiko.
Lust auf mehr Analysen wie diese?
Dann schau gerne auf meinem YouTube-Kanal vorbei! Dort analysiere ich aktuelle Marktereignisse, Kursentwicklungen und teile meine persönliche Einschätzung zu Bitcoin, Altcoins und Makrotrends.
Beliebt: Krypto-Bots handeln automatisch für dich
Dein Krypto-Portfolio wachsen lassen, ganz ohne aktives Trading? Immer mehr Nutzer setzen auf automatisierte Krypto-Bots. Mit den kostenlosen Bots von OKX kannst du automatisiert am Kryptomarkt handeln. Einige Strategien erzielten in den letzten Wochen Renditen von über 190 % mit Ethereum oder XRP.
Natürlich garantieren Bots keine Gewinne, sie können aber eine sinnvolle Ergänzung deiner Trading-Strategie sein.
Extra: Melde dich noch heute für ein kostenloses OKX-Konto an und erhalte 20 € gratis Bitcoin.
Tipp: 10 € gratis Krypto bei Bitvavo
Ob XRP, Solana oder PEPE – Altcoins kommen wieder in Bewegung. Die stark wachsende europäische Kryptobörse Bitvavo ermöglicht dir einen einfachen Einstieg: Neue Nutzer erhalten 10 € Gratis-Krypto und handeln gebührenfrei bis 10.000 €.
Registriere dich noch heute und erhalte sofort 10 € Krypto deiner Wahl. Die Anmeldung ist kostenlos und in einer Minute erledigt.
👀 Ansehen & sichern