Foto: @CoinCheckTV Bild YT
Der Bitcoin (BTC)-Kurs lag gestern bei rund 90.000 US-Dollar – ein Plus von knapp 2 % in den letzten 24 Stunden. Aktuell liegt er jedoch wieder bei 87.800 US-Dollar. Noch vor wenigen Tagen haben wir das Zwischentief bei 86.000 USD gesehen.
Diese Gegenbewegung war wichtig, aber reicht sie aus, um den nächsten Aufwärtstrend einzuleiten? Für mich als Trader ist vor allem jetzt wichtig, genau auf die Makrofaktoren zu achten, die den Markt massiv beeinflussen.
Gestern stand das FOMC-Meeting an, ein Ereignis, das immer für erhöhte Volatilität sorgt. Gleichzeitig rücken aber auch andere Daten in den Fokus – etwa die Bewegungen im japanischen Anleihenmarkt und die anhaltende Schwäche des US-Dollars.
Diese Entwicklungen spielen indirekt auch für Bitcoin eine zentrale Rolle, da sie das globale Kapital beeinflussen.
Makrotrends im Fokus: Japan, Dollar & Inflation
Die Märkte sind aktuell besonders sensibel für makroökonomische Impulse. In Japan beobachten wir ungewöhnlich starke Bewegungen im Anleihenmarkt – ein Markt mit einem Volumen von 7 Billionen US-Dollar.
Die Bank of Japan zieht sich teilweise zurück, Inflation steigt, und die Zinserwartungen sind unklar. Das birgt Risiken für den globalen Finanzmarkt – und damit auch für Krypto.
Gleichzeitig fällt der US-Dollar weiter – wir befinden uns auf dem tiefsten Stand seit 2022. Gold und Silber profitieren davon massiv.
Ich selbst bin zwar nicht in Silber investiert, aber meine Gold-Position – damals nahe dem Allzeithoch während des Ukraine-Konflikts aufgebaut – läuft stark.
Der schwache Dollar ist ein Vorteil für harte Assets, aber Bitcoin kann aktuell nicht im gleichen Maße profitieren wie in früheren Zyklen.
Mein Bitcoin-Trade: Position beendet, neues Setup geplant
Wie im letzten Video angekündigt, hatte ich meine Long-Position im Bereich um 82.000 USD aufgebaut und gestaffelt erweitert. Der Stop wurde nun punktgenau bei 86.000 USD ausgelöst – mit Gesamtgewinn, da ich zuvor mehrfach Teilerträge realisiert hatte, unter anderem bei 97.000 USD.
Aktuell bin ich im Future-Markt flat. Ich warte ab, ob echte Spotnachfrage zurückkehrt. Nur wenn wir nachhaltig durch Käufer am Spotmarkt steigen, werde ich erneut einsteigen.
Die aktuelle Situation ist aus meiner Sicht eine „No-Trade-Zone“, zumindest solange keine klare Richtung sichtbar wird.
BlackRock-ETF, Quartalszahlen & Ausblick
Spannend ist auch die Nachricht, dass BlackRock einen neuen Antrag bei der SEC gestellt hat – für einen Bitcoin Premium Income ETF. Ein weiteres Zeichen für institutionelles Interesse, das ich klar positiv werte.
Trotzdem gilt es hier abzuwarten, wie groß die Nachfrage tatsächlich sein wird.
Gestern nach Börsenschluss wurden die mit Spannung erwarteten Quartalszahlen großer US-Tech-Unternehmen wie Microsoft, Meta und Tesla veröffentlicht.
Wie erwartet sorgten die Ergebnisse für erhöhte Volatilität – nicht nur an den klassischen Märkten, sondern auch im Kryptosektor. Ich selbst habe mich in dieser Phase bewusst zurückgehalten, auf klare Signale gewartet und mein diversifiziertes Portfolio nicht überstürzt angepasst.
In solchen Momenten zahlt sich ein strategischer und ruhiger Ansatz besonders aus.
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